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ROUNDUP/Zug-Ausfälle zum Start

Bahnhof am Tesla-Werk öffnet später 15.08.2026, 13:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Die für heute geplante Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse nahe der Tesla US88160R1014-Autofabrik in Grünheide südöstlich von Berlin verschiebt sich. Seit dem frühen Morgen sollten dort die ersten Regionalzüge des RE1 halten. Aber bei Arbeiten der Deutsche Bahn-Tochter DB InfraGo an der Stecke zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) kam es zu Verzögerungen. Züge hielten am neu gebauten Bahnhof nicht wie ursprünglich vorgesehen.

Die Deutsche Bahn teilte auf Anfrage am Vormittag mit: "Bei der Abnahmeprüfung der Leit- und Sicherungstechnik kam es Verzögerungen." Der Zugverkehr könne daher erst heute Abend aufgenommen werden. "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste." Die Leit- und Sicherungstechnik umfasst laut Bahn alle technischen Systeme, die den Zugverkehr steuern und absichern.

Zugausfälle auf Anzeigetafeln

Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) betreibt die Regionalexpresslinie RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Das Unternehmen teilte auf seiner Internetseite mit: "Achtung auf der Linie RE1: DB InfraGO verlängert die Baumaßnahme zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) um voraussichtlich 24 Stunden bis zum 15.08.2026, ca. 21:00 Uhr." Auf Anzeigetafeln am Bahnhof Fangschleuse leuchteten die Zugausfälle auf. Die Odeg schrieb, ein Busnotbetrieb sei eingerichtet.

Der Bahnhof Fangschleuse östlich von Berlin gehört zu einer wichtigen Verkehrsachse in Richtung Osten. Der RE1 ist eine Pendler-Strecke unter anderem für die Mitarbeiter des einzigen europäischen E-Autowerks von Tesla in Grünheide. Die Bahn rechnet mit insgesamt 16.000 Reisenden täglich.

"Es ist natürlich noch eine Baustelle", hatte Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) vor der geplanten Eröffnung im Rbb-Inforadio gesagt. "Es wird ein paar Schwierigkeiten geben."

Bahn sah sich vor Tagen im Zeitplan

Die Deutsche Bahn hatte vor Tagen angekündigt, sie wolle den neuen Bahnhof Fangschleuse am 15. August 2026 öffnen. "Alle nötigen Arbeiten an der Infrastruktur, also an Gleisen, Oberleitungen und dem Bahnhof selbst, sind im Zeitplan", hatte es geheißen. Zuvor werde es aber noch ein Software-Update geben. Dies sei nötig, um das Zusammenspiel aller Komponenten mit dem neu errichteten elektronischen Stellwerk sicherzustellen.

Die geschlossene "alte" Bahnhofs-Station Fangschleuse war in der Vergangenheit laut Bahn zu Hauptverkehrszeiten stark belastet. Im neu gebauten Bahnhof können auch längere Züge halten. Zunächst soll der RE1 einmal pro Stunde halten. Ab dem 25. August soll Fangschleuse dann zweimal pro Stunde bedient werden, wie es hieß.

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