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Zurich sammelt Milliarden für Beazley-Kauf ein - Aktie sackt ab 03.03.2026, 11:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Zurich Insurance Group 594,50 EUR -1,75 % Baader Bank

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Schweizer Versicherer Zurich hat mit einer Kapitalerhöhung Milliarden für die Finanzierung der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley eingenommen. In einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren platzierte das Unternehmen knapp 7,1 Millionen neue Namensaktien. Diese Papiere wurden zum Preis von 550 Franken pro Titel ausgegeben, wie der Versicherer am Dienstag mitteilte. Damit erzielte Zurich wie angepeilt einen Bruttoerlös von 3,9 Milliarden Franken (rund 4,3 Mrd Euro). Die Zurich-Aktie verlor nach den Neuigkeiten am Vormittag fast sieben Prozent.

Erst am Montag hatte der Schweizer Versicherer offiziell sein Angebot für die Übernahme von Beazley abgegeben. Demnach bietet Zurich den Beazley-Aktionären inklusive der zu erwartenden Dividendenzahlung insgesamt 1.335 Pence je Aktie. Der Kaufpreis liegt damit bei 10,9 Milliarden US-Dollar.

Finanzieren will Zurich den Zukauf neben der Kapitalerhöhung um umgerechnet 5,0 Milliarden Dollar mit vorhandenen Barmitteln in Höhe von rund 3,0 Milliarden Dollar und neuen Schulden über 2,9 Milliarden. Unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen erwartet die Zurich-Spitze den Abschluss der Transaktion im zweiten Halbjahr 2026.

Gemeinsam mit den Briten will Zurich nach eigenen Angaben einen weltweit führenden Anbieter von Spezialversicherungen in Sparten wie Cyber, Infrastruktur und Erneuerbare Energien aufbauen. Das Prämienvolumen soll rund 15 Milliarden Dollar betragen; davon stammen gut 9 Milliarden aus den entsprechenden Bereichen der Zurich.

Die neuen Aktien sind den bestehenden gleichgestellt und berechtigen zum Bezug einer Dividende von 30 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025, wie die Schweizer weiter mitteilten. Die Notierung der neuen Aktien ist an der Schweizer Börse Six etwa am 5. März vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Aktienplatzierung hat Zurich überdies eine Lock-up-Periode vereinbart. Demnach darf der Konzern - unter Vorbehalt gewisser Ausnahmen - während 90 Tagen keine neuen Aktien ausgeben./mne/AWP/tav/stw

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