Schlotterbeck zu BVB-Gesprächen

Dauert 'nicht mehr lange' 05.04.2026, 11:24 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck hält eine baldige Entscheidung im Vertragspoker mit Borussia Dortmund DE0005493092 für möglich. Er habe "ein gutes Gespräch" mit Geschäftsführer Lars Ricken und dem neuen Sportdirektor Ole Book gehabt, sagte der Abwehrspieler nach dem 2:0 (0:0) des BVB beim VfB Stuttgart beim Pay-TV-Sender Sky.

"Ich glaube, wir führen jetzt diese Gespräche diese Woche noch weiter, und dann glaube ich, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich eine Entscheidung treffe", sagte der 26-Jährige. "Aber natürlich, ich habe es die ganze Zeit gesagt: Ich kann mir vorstellen, hier zu bleiben. Trotzdem müssen alle Gespräche funktionieren. Jetzt hoffen wir, dass wir diese Woche gute führen, und dann schauen wir mal, wie es weitergeht."

Ricken hatte schon vor dem Anpfiff des Spitzenspiels der Bundesliga berichtet, direkt nach den Länderspielen der Nationalmannschaft mit Schlotterbeck über dessen Zukunft gesprochen zu haben. Der Vertrag des Innenverteidigers beim BVB läuft noch bis 2027, seine Zukunft ist allerdings schon länger ein Thema.

"Wir haben uns direkt zusammengesetzt, ohne Berater", sagte Ricken im Pay-TV-Sender Sky. "Das Vertrauensverhältnis zwischen Nico und Verein ist zu 100 Prozent da." Wie groß die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung sei, mochte Ricken nicht beziffern.

Nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen Ghana am Montag hatte Schlotterbeck Medienberichten über eine kurz bevorstehende Vertragsverlängerung energisch widersprochen. "Ich muss das klar dementieren, so weit sind wir leider nicht", hatte der 26-Jährige gesagt.

Ricken kündigte ebenfalls ein möglichst zeitnahes nächstes Treffern an: "Wir werden jetzt nicht wieder Wochen warten, bis wir den nächsten Termin machen", sagte er. An der Grundhaltung, den Abwehrspieler langfristig an den BVB zu binden, habe sich nichts geändert, hatte Ricken schon direkt nach dem 2:1 gegen Ghana unterstrichen.

Schlotterbeck hatte auch gesagt, er hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen, "aber jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert - so weit sind wir leider noch nicht, dass da irgendwas kurz bevorsteht", erklärte er mit Blick auf die Trennung der Dortmunder von Sportdirektor Sebastian Kehl, der durch Ole Book ersetzt wurde.

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