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Schneider Electric baut Geschäft mit industrieller KI durch Milliarden-Kauf aus 01.07.2026, 11:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Siemens 277,03 EUR -1,15 % Baader Bank
Schneider Electric 278,78 EUR -3,03 % Lang & Schwarz

Der Technologiekonzern Schneider Electric FR0000121972 verstärkt sich bei industrieller KI. Dafür übernimmt das Unternehmen für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) in bar den US-Software-Hersteller Cognite von Aker ASA und anderen Investoren. Das teilten die in Teilen mit dem deutschen SiemensDE0007236101-Konzern konkurrierenden Franzosen am Mittwoch mit. Cognite soll mit Schneiders eigenen Industriesoftwaregeschäft Aveva zusammengeführt werden. Deren Chef Caspar Herzberg erklärte, man habe schon seit Jahren ein Auge auf das Geschäft geworfen.

Schneiders Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass europäische Hersteller zunehmend KI in ihren Fabriken einsetzen, um die Effizienz zu steigern und Prozesse zu optimieren. Auch Wettbewerber wie Siemens forcieren den Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz in der Fertigung.

Cognite sitzt in Tempe, Arizona, und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 170 Millionen Dollar.

Auch wenn der Preis der Transaktion "Fragen aufwirft", füge sie sich in die Gesamtstrategie von Schneider ein, so Bernstein-Analyst Alasdair Leslie. Die Aktien von Schneider gaben in Paris um bis zu 2,9 Prozent nach. Dennoch verzeichnet das Papier im Jahresverlauf ein Plus von rund einem Viertel, da Investoren auf Unternehmen setzen, die die Infrastruktur für den KI-Boom produzieren können. Schneider liefert zunehmend Energie- und Kühllösungen für Rechenzentren, die wiederum die für den Ausbau der KI erforderliche Rechenleistung und Datenspeicherung bereitstellen.

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