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Sechs gemeldete Umweltvorfälle bei Tesla 2025 - keine Gefahr 15.07.2026, 13:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Beim US-Elektroautobauer Tesla US88160R1014 in Grünheide bei Berlin sind im vergangenen Jahr vom Land Brandenburg sechs Betriebsstörungen dokumentiert worden - in keinem Fall mit Beeinträchtigung der Umwelt. Das teilte das Landesumweltamt der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor berichtete der "Tagesspiegel".

In diesem Jahr habe es bisher zwei Vorfälle gegeben - ebenfalls ohne negative Folgen für die Umwelt. Das Werk von Elon Musk in Grünheide ist die einzige Tesla-Autofabrik in Europa. Es liegt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet.

Im vergangenen Jahr kam es dem Landesumweltamt zufolge am 6. Januar zu einer Ölverschmutzung auf einer befestigten Fläche im Außenbereich, am 14. Januar zu einer thermischen Reaktion einer Batteriezelle, am 16. Januar trat Klebstoff in einer Anlage aus.

Am 9. März entstand demnach ein Brand in einem Technikraum, am 24. März war ein Brand im Entstehen durch Funkenflug bei der Karosseriefertigung, und am 18. August stürzten Batteriezellen herab, die reagierten.

In diesem Jahr listet das Landesumweltamt bisher zwei Betriebsstörungen auf: Am 3. Februar trat Material aus einer Batterie aus, weil ein flexibler Behälter defekt war. Am 17. März stürzte eine Transportschale mit Batteriezellen herab, die Zellen reagierten. Bei allen registrierten Vorfällen wurde die Umwelt laut Behörde allerdings nicht beeinträchtigt.

Bericht: Keine Schadstoffe im Grundwasser

Der jüngste "Monitoringbericht Schutzgut Grundwasser" von Tesla für 2025 zeigt, dass mehrere Unfälle im Jahr 2025 auf dem Gelände keine negativen Folgen für das Grundwasser hatten. "Es kam zu keinen detektierbaren Zutritten von Schadstoffen in das Grundwasser", heißt es in dem Bericht, der dem "Tagesspiegel" und der dpa vorliegt. Das Unternehmen Fugro prüfte das Grundwasser.

Es gab aber einzelne Abweichungen von Normwerten. Im Allgemeinen wird laut dem Bericht eine kontinuierliche Grenzwertüberschreitung meist nur für Eisen und Mangan sowie in einigen Messstellen für Aluminium festgestellt. Aber: Die Konzentrationen stellten keine Gefährdung für das Wasser dar, einzelne beschränkte Abweichungen führten nicht zu nachhaltigen Überschreitungen von Grenzwerten. Die Prüfer sehen keine Notwendigkeit für Maßnahmen.

Umweltreport: Tesla senkt Wasserverbrauch erneut

Aus dem neuen Umweltbericht von Tesla geht hervor, dass der Autobauer seinen Wasserverbrauch noch einmal gesenkt hat. Der Verbrauch sei von 450.000 Kubikmeter Wasser im Jahr 2024 auf 300.000 Kubikmeter im Jahr 2025 zurückgegangen, heißt es. Dabei darf Tesla 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen. Das Unternehmen sieht sich laut einem eigenen Vergleich mit Abstand unter den Werten anderer größerer Industrieunternehmen in Brandenburg.

Das Tesla-Werk in Grünheide öffnete im März 2022. Der US-Elektroautobauer hatte in diesem Jahr angekündigt, wegen gestiegener Nachfrage seine Produktion in Grünheide hochzufahren und neue Mitarbeiter einzustellen. Das Ziel sind 7.500 Fahrzeuge pro Woche (375.000 pro Jahr). Tesla plant auch für die Batteriezellfertigung mehr Beschäftigte. Insgesamt sollen 3.500 Arbeitsplätze neu entstehen. Zuletzt arbeiteten 10.700 Menschen im Werk.

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