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Sicherheitsrisiko

China verbietet versteckte Auto-Türgriffe 03.02.2026, 07:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PEKING (dpa-AFX) - Wegen Sicherheitsbedenken und umständlicher Bedienung verbietet China versteckte Türgriffe an Autos. Die Behörden in dem Land mit dem weltgrößten Automarkt änderten dazu die entsprechenden Vorgaben, wie aus einer Mitteilung des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie hervorging. Betroffen sind vom kommenden Jahr an Türgriffe, die in der Autotür verschwinden können und vor Betätigung automatisch herausfahren oder sich ausklappen.

Bekannt geworden war die Technik bei den Modellen des US-Autobauers Tesla . Die Änderung, die am 1. Januar 2027 in Kraft tritt, gilt für alle ab dann in China verkauften Autos. Modelle, welche die Behörden bereits genehmigt hatten und kurz davorstehen, auf die Straße zu kommen, müssen die Hersteller bis 2029 umrüsten. Nicht betroffen ist die Kofferraumklappe.

Warum China die Griffe verbietet

Mit der Änderung könnte China als wichtiger Akteur auf dem globalen Automarkt einen Trend in Gang setzen. Die neue Anforderung besagt, dass Autotüren von innen und außen mechanisch geöffnet werden können müssen, wie die Behörde weiter erklärte. Damit sollen Probleme wie die umständliche Bedienung der Türgriffe sowie deren Versagen beim Öffnen nach einem Unfall angegangen werden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Hintergrund ist, dass bei Autounfällen Türen mit den neuartigen Griffen, die an vielen E-Autos verbaut wurden, im Verdacht standen, versagt zu haben. Helfer, die am Unfallort Insassen befreien wollten, sollen die Türen nicht geöffnet haben können.

Was das für Hersteller bedeutet

Welche Modelle betroffen sind, erklärte die Behörde nicht. Die Prüfung des Türgriff-Standards lief schon länger. Laut der staatlichen Zeitung "China Daily" hatten Stand April 2025 von den 100 am häufigsten verkauften Elektro- und Hybridautos 60 Prozent versteckte Türgriffe.

Hersteller müssen nun das Autogriff-Design betroffener Fahrzeuge erneuern. Die Kosten für die Umrüstung dürften jedoch überschaubar bleiben, auch weil man die Zulieferer für klassische Türgriffe bereits kenne, hieß es von einem deutschen Hersteller in China auf Nachfrage. Neue Entwicklungen im Türgriff-Bereich, die nun von der Regeländerung betroffen seien, könnten jedoch nicht mehr verwendet werden./jon/DP/stk

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