Anzeige
+++>>> TempraMed zündet den Wachstumsturbo: Rekordumsätze, Humana-Deal und nur 28 Mio. CAD Börsenwert <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

So testet die Schwarz-Gruppe fahrerlose Lieferungen 24.09.2026, 13:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Schwarz-Gruppe will dem Mangel an Lkw-Fahrern unter anderem mit autonomen Lieferungen begegnen. Dazu testet sie im hessischen Edermünde bei Kassel Lkw der schwedischen Firma Einride für die Belieferung einer zum Konzern gehörenden Lidl-Filiale. Bei einer Veranstaltung im bayerischen Geisenfeld zeigte sie nun das eingesetzte Fahrzeug und nannte Details.

"Wir sehen hier ein enormes Potenzial", sagt Serhan Yildirim von Schwarz Logistic Solutions. "Autonome Systeme sind für uns ein vielversprechender Baustein in der Logistik, um Lieferketten noch resilienter aufzustellen und dem akuten Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. Die Technologie unterstützt - wichtige Entscheidungen und Verantwortung verbleiben auch künftig beim Menschen."

In der aktuellen Phase geht es dabei um kurze bis mittlere Strecken, wie Thomas Dangelmayer von Lidl Deutschland erklärt. "Uns geht es darum, die gesamte Prozesskette - inklusive Be- und Entladung an den Rampen - im Realbetrieb zu beherrschen. So prüfen wir Schritt für Schritt, wie wir zukunftsfähige Lösungen optimal in unser Gesamtsystem integrieren."

Aktuell nur 25 Stundenkilometer

Für Langstrecken oder Fahrten auf Autobahnen ist das aktuell eingesetzte Fahrzeug gar nicht ausgelegt. In Edermünde darf es auch nicht schneller als 25 Stundenkilometer fahren. Das ist dort allerdings auch kein Problem, denn die Strecke vom Warenverteilzentrum zur Filiale beträgt nur 400 Meter.

"Die technologische Hürde liegt bei diesem Projekt jedoch nicht in der Kilometerzahl, sondern in der Komplexität der Manöver im echten Filialalltag", sagt Dangelmayer. "Vom Abbiegen im öffentlichen Straßenverkehr über das Überqueren des Parkplatzes bis zur Fahrt an die Laderampe."

Ganz autonom ist das Fahrzeug aktuell auch noch nicht: "In der jetzigen Pilotphase wird das Be- und Entladen der Ware noch manuell vom begleitenden Local Operator übernommen", so Dangelmayer. "Das ist ein Mitarbeiter von Einride, der das Fahrzeug begleitet und in Ausnahmesituationen per Fernsteuerung eingreifen kann."

Bewusst Deutschland für Test gewählt

Als wesentliche Herausforderung für autonome Logistik sieht Dangelmayer die komplexen regulatorischen Anforderungen. Zudem müsse sich der autonome Lkw nahtlos in die physischen und digitalen Prozesse an unseren Laderampen und Filialen einfügen.

Für den Pilotversuch hat man bei der Schwarz-Gruppe laut Yildirim bewusst Deutschland ausgewählt. "Das deutsche Regulierungsumfeld mit den strengen Vorgaben von TÜV und Kraftfahrt-Bundesamt ist extrem anspruchsvoll", sagt er. "Indem wir uns diesen Standards stellen, schaffen wir eine solide Basis und wollen Wegbereiter für die gesamte Branche in Europa werden. Im nächsten Schritt geht es darum, aus dem Testbetrieb verlässliche Maßstäbe für skalierbare Transportsysteme zu schaffen."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

14:24 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:19 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:16 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:12 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:09 Uhr • Artikel • dpa-AFX

14:08 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer