Ernte statt Raubbau
Neue Tiefsee-Maschine hebt Gestein ohne Sprengung
Anzeige

Telefonica verdient operativ mehr - Cashflow-Prognose angehoben 29.07.2026, 10:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Telefonica 3,619 EUR -3,07 % Lang & Schwarz
Telefonica Deutschland 1,95 EUR +0,26 % Lang & Schwarz

Der spanische Telekomkonzern Telefonica ES0178430E18 hat im zweiten Quartal vom anhaltenden Wachstum in Spanien und Brasilien profitiert. Der Umsatz sowie der operative Gewinn stiegen. Zudem hob das Unternehmen die Jahresprognose für den freien Barmittelfluss etwas an. An der Börse legte die Aktie zuletzt um 0,5 Prozent zu.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 3,0 Prozent auf knapp 8,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wurde ein Anstieg um 6,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro verbucht. Analysten hatten bei beiden Kennziffern einen Tick weniger erwartet.

Unter dem Strich verdiente Telefonica im fortgeführten Geschäft mit 87 Millionen Euro aber rund zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Grund hierfür sind Maßnahmen zum Umbau des Deutschlandgeschäfts. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn bei 473 Millionen Euro, ein Rückgang um ein Fünftel.

Der freie Barmittelfluss sank im Quartal um fast 30 Prozent auf 611 Millionen Euro. Im laufenden Jahr soll er aber weiter bei rund drei Milliarden Euro herauskommen. Beim bereinigten operativen Barmittelfluss nach Leasing (OpCFaL) zeigt sich das Management indessen zuversichtlicher. Dieser soll nun um "mehr als drei Prozent" zulegen. Zuvor war hier noch ein Anstieg um mehr als zwei Prozent erwartet worden.

Im Geschäft in Deutschland setzte sich die Talfahrt der Tochter O2 Telefonica indessen fort. So sank der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Hauptgrund hierfür ist der Verlust des Großkunden 1&1 DE0005545503, der jahrelang das O2-Netz mitgenutzt und dafür Miete gezahlt hatte. Doch 2024 wechselte 1&1 zu Vodafone GB00BH4HKS39, bis Ende 2025 wurden rund 12 Millionen Handykunden auf das Vodafone-Netz umgebucht. Dadurch bekommt O2 weniger Geld in die Kasse.

Das operative Ergebnis (Ebitda) von O2 sank um 7,2 Prozent auf rund 0,6 Milliarden Euro. Das im Vergleich zum heftigen Umsatzrückgang schwächere Minus liegt etwa an Sparmaßnahmen. Besonders stark waren die Einbußen beim Verkauf von Smartphones und anderen Endgeräten, dieser Geschäftsbereich sackte um etwa ein Viertel ab.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,29
Hebel: 19,86
mit starkem Hebel
Ask: 0,91
Hebel: 4,19
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW7DY5 GV2B6Q. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer