Anzeige
+++Analystenziel fast das Dreifache: Wer ist dieser Hidden Champion?+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Ukraine

Menschenrechtsbeauftragter hofft auf Ende aktiver Kampfhandlungen 02.11.2026, 18:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Nach seiner Rückkehr aus der russisch besetzten Frontstadt Oleschky hat der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez eine positive Bilanz der Hilfsaktion gezogen. "Ich möchte sehr, dass dies zum ersten Schritt für einen Stopp der aktiven Kampfhandlungen wird", sagte Lubinez auf einer Pressekonferenz in Kiew. Es habe sich gezeigt, dass sich die russische und die ukrainische Seite für die Rettung von Leben einigen können.

Auch auf dem gegenüberliegenden ukrainisch kontrollierten Ufer des Dnipro haben seine Mitarbeiter die "glücklichen Gesichter der Menschen gesehen", die während der Waffenruhe in die Gebietshauptstadt Cherson fahren konnten. Ihm zufolge sei ihnen gesagt worden: "Bitte, einigt Euch, tut alles dafür, damit zumindest die aktiven Kampfhandlungen enden." Zusammen mit seiner russischen Kollegin Jana Lantratowa gebe es zumindest "im humanitären Bereich" weitere "gemeinsame Vorschläge".

Lubinez: Haben alle mitgenommen, die mitwollten

Die Menschen konnten bei der gemeinsamen Rettungsaktion in Oleschky zwischen Bussen mit der Aufschrift Ukraine oder Russland wählen. Schwierig seien die ersten Schritte der Hilfsaktion aufgrund des fehlenden Vertrauens auf beiden Seiten gewesen, sagte Lubinez. Jede Etappe, jeder Schritt sei von seinen Mitarbeitern begleitet worden. Daher betonte er: "Alle, die an diesem Tag mitwollten, hatten die Möglichkeit." Zwang habe es von russischer Seite nicht gegeben. "Es gab keine Überprüfungen, es kamen auch Menschen mit, die keinerlei Dokumente bei sich hatten", sagte Lubinez. Mit der russischen Seite sei jedoch vereinbart worden, keine Angaben zur Zahl der Evakuierten zu machen.

Der schlechte Zugang zu Nahrungsmitteln in Oleschky hat Lubinez zufolge dabei deutliche Spuren an den Evakuierten hinterlassen. "Alle Bürger, die wir am 30. Oktober aus Oleschky mitgenommen haben, brauchen aus meiner Sicht medizinische Hilfe", sagte der Menschenrechtsbeauftragte. Die Menschen würden jetzt in der Ukraine intensiv medizinisch betreut. Die Waffenruhe sei zudem genutzt worden, um die Toten aus der Leichenhalle des Krankenhauses abzutransportieren. Unter ihnen seien sowohl Soldaten als auch Zivilisten gewesen.

Waffenruhe endete am Sonntag

Die Waffenruhe hielt Lubinez zufolge fast sechs Tage und endete am Sonntag. Oleschky wurde unmittelbar nach Kriegsbeginn im Februar 2022 von russischen Truppen besetzt. Damals hatte die Stadt noch etwa 24.000 Einwohner, von ihnen harrte nur noch ein Bruchteil dort aus. Seit dem Abzug der Russen aus der Gebietshauptstadt Cherson im November 2022 ist Oleschky Frontstadt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer