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Höhepunkt gewaltsamer Vorfälle in Gaza seit Waffenruhe 21.04.2026, 20:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Gewaltsame Zwischenfälle haben nach UN-Angaben im Gaza-Streifen einen neuen Höhepunkt seit Inkrafttreten der Waffenruhe erreicht. Die Zahl der Vorfälle, etwa Schusswechsel, Beschuss und Angriffe, sei zwischen dem 12. und 18. April im Vergleich zur Vorwoche um 46 Prozent gestiegen, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, in New York. Dies stelle den höchsten Wochenwert seit der Waffenstillstandsvereinbarung vom Oktober dar. Das israelische Militär sagte auf Nachfrage, man prüfe die Aussagen.

Israels Armee kontrolliert weiterhin etwa die Hälfte des Gazastreifens, in dem Rest des Gebiets hat die islamistische Terrororganisation Hamas ihre Kontrolle wieder gefestigt. Die Hamas besteht vor dem Übergang in die zweite Phase des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump darauf, dass Israel seine Angriffe in dem Küstenstreifen unterlässt und die Einfuhr von mehr humanitären Hilfsgütern erlaubt. Ihre in dem Plan vorgesehene Entwaffnung lehnt die Hamas weiterhin ab.

Seit Beginn der Waffenruhe sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 760 Palästinenser in dem schmalen Küstenstreifen getötet worden.

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