Anzeige
++++++ Bereit zum Abheben: 8,8-Mio.-Nanocap direkt neben Europas Lithium-Giganten – jetzt steigt die Spannung ++++++
Unionsfraktionsvize mahnt

Fördergelder gezielter einsetzen 06.07.2026, 09:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg hält die im Haushaltsentwurf vorgesehenen Kürzungen bei staatlichen Förderprogrammen für dringend notwendig. "Wir haben in den letzten zehn Jahren diese Förderprogramme im Umfang verzehnfacht, von etwa 6 auf fast 60 Milliarden und da wird einfach zu viel Geld vom Staat auch verteilt", sagte der CDU-Politiker am Morgen im Deutschlandfunk. Das Bundeskabinett will heute den Haushalt 2027 auf den Weg bringen. Neben Einsparungen in Etats ist ein Abbau von Finanzhilfen im Klima- und Transformationsfonds geplant.

Middelberg kritisierte, der Staat wälze zu viel Geld um. "Wir müssen mehr Geld den Privaten, der privaten Wirtschaft, aber auch den Verbrauchern belassen und nicht so viel durch staatliche Kassen und staatliche Hände verteilen, das ist der Kernpunkt."

Middelberg: Land muss auf Wachstumskurs gebracht werden

Die "vielen Förderprogramme des Bundes" seien intensiv angegangen worden, sagte Middelberg. "Wir haben da einige Milliarden jetzt eingespart und das wird sich in den nächsten Jahren weiter aufsummieren, weil wir haben in diesen Förderprogrammen, die sehr umfassend sind, natürlich erst mal nur die Mittel anfassen können, die überhaupt noch verfügbar waren für 2027. Das werden in '28, '29, '30 sehr viel mehr sein."

Im Klima- und Transformationsfonds müsse alles sehr genau auf Effizienz hin geprüft werden. "Erreichen wir damit mehr Klimaschutz oder hauen wir nicht einfach Geld raus und schreiben Klima obendrüber? Und Letzteres ist bisher der Fall gewesen."

Middelberg betonte, das Land müsse auf Wachstumskurs gebracht werden. "Wenn wir nicht zügig jetzt wieder Wachstum in diesem Land erzeugen, dann sind wir bald abgemeldet." Das Problem sei: "Wir geben viel mehr Geld aus, als wir eigentlich haben." Alles, was jetzt gemacht werde, müsse daraufhin überprüft werden, ob es dem Wachstum diene. "Wir sind am Anfang eines Prozesses des Umbaus und der muss in den nächsten Jahren am besten mit noch mehr Dynamik fortgesetzt werden."

Miersch: "Viele Förderprogramme, wo man ein Dickicht hatte"

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sagt im ZDF-"Morgenmagazin", beim Klima- und Transformationsfonds habe es "ehrlicherweise in den letzten Jahren relativ viel Kraut und Rüben" gegeben. "Viele Förderprogramme, wo man ein Dickicht hatte und überhaupt nicht die Effizienz der Programme eigentlich gesehen hat."

Nach dem Kabinettsbeschluss geht der Haushalt in die parlamentarischen Beratungen. Der Bundestag soll den Etat Ende November verabschieden. Üblicherweise kommt es noch zu Änderungen am Regierungsentwurf.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer