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US-Börsenaufsicht will halbjährliche Firmenberichte erlauben 05.05.2026, 22:38 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die US-Börsenaufsicht SEC will in den USA notierten Unternehmen erlauben, über ihr Geschäft nur noch alle sechs Monate zu berichten, statt jedes Vierteljahr wie derzeit. Der Vorschlag der SEC geht nun in eine 60-tägige Kommentarphase, danach können die Regeln von der Behörde per Abstimmung geändert werden. Präsident Donald Trump hatte sich zuvor dafür eingesetzt, die Quartalsberichtspflicht abzuschaffen.

SEC-Chef Paul Atkins verwies am Dienstag zur Begründung für den Vorschlag darauf, dass die bisherigen Vorgaben den Unternehmen und deren Investoren nicht erlaubten, selbst zu entscheiden, wie häufig Zahlen vorgelegt werden sollen. Faktoren dabei seien unter anderem die Kosten zur Vorbereitung von Quartalsberichten, das Geschäftsmodell und die Entwicklungsphase, in der sich ein Unternehmen befinde. Die halbjährliche Berichts-Vorgabe solle nur ein erster Schritt größerer Reformen der Regeln für börsennotierte Unternehmen sein, schrieb Atkins.

Über Quartalsberichte wird schon lange diskutiert. Kritiker der vierteljährlichen Zahlenvorlage argumentieren, sie könne das Management zu einem Fokus auf kurzfristige Ergebnisse verleiten. Befürworter der Praxis verweisen darauf, dass dadurch mehr Transparenz geschaffen werde, insbesondere für Privatanleger.

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