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Aktien Asien

Verhaltene Entwicklung - Ölpreise belasten 14.10.2026, 09:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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HK 50 24.312,83 PKT +0,28 % Ariva Indikation
CN Shanghai Gesamt 4.316,03 PKT -1,30 % Ariva Indikation
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Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch mehrheitlich geschwächelt. Dabei hielten sich die Abgaben zumeist in Grenzen.

Erholungsansätze seien durch wieder gestiegene Ölpreise überlagert worden, so die Marktstrategen der Deutschen Bank. Eine neue Welle von Angriffen im Nahen Osten hatte Zweifel an einer nachhaltigen Erholung der Energielieferungen aus dem Persischen Golf geschürt und Inflationssorgen angeheizt. Saudi-Arabien fing weitere Raketen und Drohnen der Huthi aus dem Jemen ab, ein Ende der Kämpfe mit der vom Iran unterstützten Miliz ist bislang nicht in Sicht.

Japanische Aktien konnten vorübergehende Gewinne nicht halten. Der Leitindex Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 schloss mit 67.744,29 Punkten praktisch unverändert. Nach neuen Zahlen von ASML NL0010273215 hatten Werte aus dem Halbleitersektor wieder nachgegeben. "Trotz solider Geschäftszahlen konnte Ausblick nicht überzeugen", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets dazu an. "Die Skepsis gegenüber den hohen Bewertungen im Technologiesektor wächst." Die Berichtssaison entwickele sich zunehmend zur Stunde der Wahrheit für die Euphorie im Bereich der künstlichen Intelligenz. Vor diesem Hintergrund gab auch der südkoreanische Kospi mit einem Minus von 0,4 Prozent leicht nach.

Die chinesischen Börsen tendierten unterdessen uneinheitlich. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong war zuletzt kaum verändert, während der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen um 1,3 Prozent nachgab. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf uneinheitliche Inflationssignale. Während die Verbraucherpreise im September hinter den Erwartungen geblieben seien, habe der Anstieg der Erzeugerpreise ein Vierjahreshoch erreicht. Stärker als gedacht seien unterdessen die jüngsten Daten zu Importen und Exporten Chinas ausgefallen.

Der australische S&P ASX 200 XC0006013624 schloss sich der Schwächetendenz an und sank um 0,64 Prozent auf 8.727,87 Punkte.

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