Verbraucherschützer gegen Social-Media-Verbot für Kinder 18.07.2026, 13:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Meta Platforms (A) 513,95 EUR -0,16 % Lang & Schwarz
Alphabet Registered (C) 306,00 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Snap Inc 4,61 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Die Dachorganisation der Verbraucherzentralen in Deutschland hat sich gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche ausgesprochen. "Ich bin gegen ein einfaches Social-Media-Verbot für Jugendliche, weil man damit wenig erreicht und Jugendliche ausschließt", sagte die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, der Funke Mediengruppe.

Verboten werden sollten aus Pops Sicht vielmehr "schädliche Mechanismen, die süchtig machen oder manipulativ sind" und auf denen derzeit das Geschäftsmodell der Plattformen basiere. Es brauche eine "klare und harte Regulierung der Plattformen".

Pop forderte, Sucht verstärkende Elemente wie Autoplay oder endloses Scrollen ebenso zu untersagen wie automatische Standortfreigaben oder ständige Abfragen zur Kontaktfreigabe. "Das ist unheimlich. Und gefährlich. Genau das sind Mechanismen, die kontrolliert und reguliert werden müssen", sagte sie.

Report: Mehrheit der 14- bis 29-Jährigen für harte Regulierung

Zugleich verwies die Verbraucherschützerin auf Zahlen aus einem neuen, noch unveröffentlichten Verbraucherreport der Bundesverbraucherzentrale mit einer Befragung von jungen Menschen: Demnach sprechen sich 81 Prozent der 14- bis 29-Jährigen dafür aus, Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen, statt junge Menschen pauschal auszuschließen. "Das ist ein klares Votum", so Pop.

Hintergrund ist eine Diskussion über stärkere Einschränkungen für Minderjährige beim Zugang zu Sozialen Medien. Expertinnen und Experten im Auftrag der EU-Kommission empfehlen, den Zugang für Kinder unter 13 Jahren zu beschränken - allerdings nicht als starres Verbot. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) wirbt ebenfalls für einen differenzierten Ansatz und setzt auf eine EU-weite Lösung.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Exklusiv für BörsenNEWS.de User

Sichern Sie sich bis zum 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten Sie einen Anteil Ihrer Lieblingsaktie im Wert von 50 Euro.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,26
Hebel: 19,76
mit starkem Hebel
Ask: 1,12
Hebel: 4,57
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR4PU9 MN3Q6G. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 19:22 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:21 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:20 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:19 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:19 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:18 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:17 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:16 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer