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Verzögerungen bei Bundeswehr-Digitalisierungsprojekt 03.12.2025, 15:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Umrüstung auf digitale Funkgeräte und andere Digitaltechnik bei der Bundeswehr gibt es weiterhin Probleme und der Zeitplan kommt durcheinander. "Es gibt Fortschritte, aber es hakt auch noch deutlich an leider zu vielen Stellen", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in Berlin nach einem Treffen mit Vertretern der beteiligten Unternehmen am Rüstungsprojekt "Digitalisierung Landbasierte Operationen (D-LBO)".

Der SPD-Politiker nahm Bezug auf kürzlich abgeschlossene Tests. Softwarefehler beim Führungsfunkgerät, die zu einer langen Übertragungsdauer geführt hätten, seien abgestellt worden. Auch die Verschlüsselungstechnik funktioniere. Doch es gibt seinen Angaben zufolge weiterhin "wesentliche Probleme bei der Datenübertragung und bei hoher Systemauslastung", zudem hake es beim Zusammenspiel einzelner Softwarekomponenten, auch Reichweite-Tests seien unbefriedigend gewesen.

Zeitplan für Serienintegration verschiebt sich

Nach Pistorius' Angaben habe die Industrie auch noch nicht genügend Einbauten und Erprobungen (Musterintegrationen) der neuen Technik abschließen können. "Damit verschiebt sich natürlich logischerweise auch der Zeitplan für die Serienintegration", sagte er. Als Konsequenz sollen nun erst die Fahrzeuge umgerüstet werden, "die für die Einsatzbereitschaft nicht die allergrößte Bedeutung haben." Das verschaffe Zeit, Probleme für die einsatzrelevanten Fahrzeuge zu lösen.

Wiederholt hatte es in den vergangenen Monaten Berichte über Probleme und drohende Verzögerungen bei der Umstellung auf neue digitale Funktechnik gegeben. Diese ist Teil des milliardenschweren Projekts "D-LBO".

Geht nicht nur um Funkgeräte

Dabei geht es laut Ministerium nicht nur um den Austausch veralteter durch neue, digitale Funkgeräte, sondern um ein durchgängiges digitales Führungs- und Informationssystem für Landstreitkräfte. Ziel ist eine Vernetzung von Soldaten, Fahrzeugen und Gefechtsständen, so dass etwa Lagekarten, Positionsdaten und Befehle in Echtzeit ausgetauscht werden können.

"Es geht hier nicht um den Einbau von simplen Funkgeräten. Wir fahren nicht zu Mediamarkt oder woanders hin, kaufen ein Radio und schieben es in den Schacht, sondern es geht um ein umfassendes digitales Führungs- und Informationssystem", sagte Pistorius.

Geplant war die Umrüstung einer ersten Division bis Ende 2027. Bis dahin sollten ungefähr 10.000 Fahrzeuge mit dem neuen System bestückt sein./jr/DP/mis

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