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Volkswagen visiert mit China-Modellen Globalen Süden an 21.04.2026, 12:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nach Jahren seiner chinafokussierten Strategie peilt VW DE0007664039 mit seinen in der Volksrepublik entwickelten Modellen nun Märkte im Globalen Süden an. Volkswagen DE0007664039 wolle von den Skaleneffekten und den "einzigartigen Kostenpositionen" in China profitieren, sagte China-CEO Ralf Brandstätter in Peking, wo am Freitag die wichtige Messe Auto China beginnt. VW untersuche Märkte in Südostasien, Mexiko, Nordafrika und Südamerika, sagte er. Europa oder Nordamerika kämen nicht infrage, hieß es weiter.

Helfen könnte laut Brandstätter die technische Basis und das Wissen aus den Jahren der Strategie "in China für China". Diese Kompetenzen unterstützten die Gruppe in diesen Märkten, "wo wir ohnehin mit chinesischen OEMs konkurrieren müssen", sagte er.

Neue Strategie im Jahr der Produktoffensive

Volkswagen will dem Manager zufolge jene Märkte erschließen, in denen der Konzern noch nicht besonders stark vertreten sei, wie in Südostasien, und solche Märkte, die für chinesische Elektro- und Hybridautos sowie chinesische Vorschriften günstig seien. Infrage kämen alle Modelle, doch nicht alle würden am Ende auch exportiert, sagte Brandstätter. Jeder Markt werde für sich untersucht.

Die Strategieerweiterung kommt im Jahr der größten Produktoffensive der Wolfsburger in China mit mehr als 20 Elektro- und Hybrid-Modellen sowie neuen und überarbeiteten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. "Wir verfügen nun über China-Geschwindigkeit und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen", betonte Brandstätter.

China bleibt herausfordernd

Volkswagen hatte lange betont, Modelle nur in China für den chinesischen Markt zu entwickeln und zu produzieren. Der Markt bleibe aber herausfordernd, sagte Brandstätter. "Wir setzen nicht auf höhere Preise in der Zukunft." Eine Erholung der Margen könnte deshalb nur über Kosteneffizienz gelingen.

In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt machen den Autoherstellern harter Wettbewerb, ein Überangebot gepaart mit einer schwachen Nachfrage und ein damit einhergehender Preisdruck zu schaffen. Auch immer mehr chinesische Hersteller drängen mit ihren E-Autos deshalb auf aussichtsreiche Märkte wie Europa. Im vergangenen Jahr seien 6 Millionen Autos aus China exportiert worden, was mit den 24 Millionen in China verkauften Autos insgesamt rund 30 Millionen in der Volksrepublik hergestellte Fahrzeuge ergebe, rechnete Brandstätter vor.

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