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Wadephul

Beispiellose Sanktionen gegen Putins Kriegswirtschaft 12.10.2026, 08:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Bundesaußenminister Johann Wadephul wertet die geplanten weiteren Strafmaßnahmen gegen Russland als "beispiellosen Sanktionsschlag" gegen die Kriegswirtschaft von Präsident Wladimir Putin. "Wir erschweren es für Putin damit, seinen völkerrechtswidrigen Invasionskrieg fortzusetzen - und seinen zynischen Versuch, die ukrainische Zivilbevölkerung mit mörderischem Bombenterror zu zermürben", erklärte der CDU-Politiker, der wegen einer Klausur der Spitze seiner Partei in Berlin nicht selbst an den Beratungen in Luxemburg teilnehmen konnte.

Die Außenminister der EU-Staaten wollen heute so viele neue Personen und Organisationen wegen ihrer Unterstützung für Russlands Kriegsmaschinerie sanktionieren wie noch nie zuvor. Nach Angaben von EU-Beamten werden knapp 1.600 Akteure mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex des Landes betroffen sein. Zudem sind Strafmaßnahmen gegen 77 Akteure geplant, die jüngst an der Ausrichtung der unrechtmäßigen Duma-Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten beteiligt waren.

Wadephul sagte: "Wir erhöhen den Druck, bis Putin bereit ist, ernsthaft über Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Die Botschaft ist klar: Russland kann und wird diesen Krieg nicht gewinnen."

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