Wadephul

Partnerschaften in Asien und im Pazifik ausbauen 01.02.2026, 11:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul will angesichts der US-Machtpolitik und einer immer aggressiver auftretenden chinesischen Regierung Partnerschaften im Indopazifik festigen und neue Allianzen schmieden. In einer Zeit, in der das Recht des Stärkeren die Stärke des Rechts zu ersetzen drohe, "müssen wir unser weltweites Netz robuster Partnerschaften entlang unserer Kerninteressen ausbauen", erklärte der CDU-Politiker vor dem Start zu einer Reise nach Südostasien und in die Pazifik-Region.

Die Dienstreise führt Wadephul auf die andere Seite des Globus. Er will Singapur, Neuseeland, das polynesische Königreich Tonga im Südpazifik, Australien und das östlich von Malaysia gelegene muslimische Sultanat Brunei besuchen. Von den geplanten etwa 127 Reise-Stunden bis Freitag dürfte er etwa 57 in der Luft verbringen - das wären ungefähr 45 Prozent der Reisezeit.

"Für klare Regeln im internationalen Miteinander"

Mit allen fünf Ländern, die er besuche, eine Deutschland das Interesse an einer stabilen internationalen Ordnung und der Einsatz für Multilateralismus, betonte Wadephul. "Wir treten gemeinsam ein für klare Regeln im internationalen Miteinander, wenn dieses unter Druck gerät - in Europa wie im Indopazifik." Was etwa in der Straße von Taiwan oder im Südchinesischen Meer geschehe, habe weltweite Auswirkungen, erklärte er, ohne China direkt anzusprechen.

Wadephul strebt eine Intensivierung der Beziehungen zu den Staatenverbünden Asean und dem 1971 gegründeten Pacific Island Forum an. In Asean hat Brunei derzeit die Federführung für die Beziehungen mit der EU. Der Minister will zudem für die deutsche Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat in den Jahren 2027/28 werben.

Der Indopazifik sei eine Region mit wichtigen Partnern, wenn man sich bei der Beschaffung strategisch wichtiger Rohstoffe breiter aufstellen, Abhängigkeiten in kritischen Bereichen reduzieren und Lieferketten diversifizieren wolle, sagte Wadephul. Dort entscheide sich zudem maßgeblich, wie sicher die Freiheit der Seewege, globaler Lieferketten und damit die Wirtschaftsentwicklung bleibe.

Asean - Verbündete beim Völkerrecht

Die Mitglieder des 1967 gegründete Asean-Verbunds der elf Staaten Südostasiens, zu denen Singapur und Brunei gehören, bekennen sich zu friedlicher Konfliktbeilegung und einem auf dem Völkerrecht basierenden multilateralen System der Kooperation. Die Bundesregierung hat sich 2020 zum Ziel gesetzt, zu einer Stärkung von Asean beizutragen./bk/DP/zb

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