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Dax sackt ab - Furcht vor US-Bankenkrise 17.10.2025, 18:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 23.641,66 PKT -0,83 % Ariva Indikation

(Tippfehler in der Überschrift korrigiert)./la)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitag in einem hochnervösen Markt stark unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex fiel um 1,82 Prozent auf 23.830,99 Punkte, schloss damit aber merklich über dem Tagestief. Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 1,69 Prozent. Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 1,74 Prozent auf 29.512,77 Punkte nach unten.

An den Börsen weltweit geht wieder die Angst vor einer US-Bankenkrise um, nachdem in den USA zwei Regionalbanken möglicherweise Opfer von Kreditbetrug im Zusammenhang mit notleidenden Immobilienfonds geworden sind. Dies wecke böse Erinnerungen an das Frühjahr 2023, wie Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets sagte. Damals hatten die Pleiten der Silicon Valley Bank und der Signature Bank die Märkte weltweit nach unten gerissen. "Die schwache Kreditverfassung amerikanischer Regionalbanken rüttelt nun die von KI- und Zinshoffnungen euphorisierten Anleger durch."

Martin Utschneider, Charttechnik-Analyst beim Broker Robomarkets, bleibt dennoch zuversichtlich: Die aktuelle Entwicklung sei zwar ernüchternd, "aber aus chart- und markttechnischer Sicht ist noch nichts Dramatisches passiert".

Im Handelsverlauf sorgten auch Aussagen des US-Präsidenten im Zollstreit mit China für eine gewisse Beruhigung. So sagte Donald Trump, dass der neue Zollsatz auf China-Importe "nicht nachhaltig" sei. Für die Wirtschaft sei das nicht tragfähig. Sein Plan könne aber dennoch aufgehen, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News weiter, das vorab veröffentlicht wurde. Er behauptete zudem, dass China ihn dazu "gezwungen" habe.

Unter den Einzelwerten schnellten die Aktien von Continental um gut elf Prozent nach oben und hatten damit im Dax die Nase klar vorn. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern hatte mit seinem dritten Quartal die Erwartungen am Markt bei weitem übertroffen. Vor allem die operative Marge bezogen auf den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel stark aus.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen legten um 1,4 Prozent zu, im MDax gewannen Porsche AG 1,6 Prozent. Auslöser war die Nachricht, dass Manager Oliver Blume als Vorstandsvorsitzender des Sportwagenbauers abgelöst werden soll. Die Weichen für Porsche seien gestellt, um in den kommenden Jahren wieder zu wachsen, kommentierte Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. Sollte zudem der frühere McLaren-Chef Michael Leiters tatsächlich Blumes Nachfolger werden, wäre dies ein positiver Schritt. Blume könne sich als Chef des Volkswagen-Konzerns auf die weltweite Stärkung aller Marken der Konzerngruppe konzentrieren.

Zu den größten Verlierern zählten Bank- und Rüstungsaktien. Commerzbank gaben angesichts der Sorgen bezüglich einer womöglich nächsten Bankenkrise um 3,6 Prozent nach und Deutsche Bank verloren 6,1 Prozent.

Rüstungsaktien wie Renk , Rheinmetall und Hensoldt litten nach einem extrem starken Lauf im bisherigen Jahr mit Verlusten zwischen gut vier und fast acht Prozent unter Gewinnmitnahmen. Trump will sich nach der Besiegelung einer Waffenruhe im Nahen Osten nun dem Ukraine-Krieg zuwenden.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,79 Prozent auf 5.607,39 Punkte. Außerhalb der Euroregion schlossen der britische FTSE 100 knapp ein Prozent und der Schweizer SMI leicht im Minus. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen legte zum europäischen Börsenschluss moderat zu./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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