WDH/Steinmeier

Beziehungen zu gleichgesinnten Staaten ausbauen 19.03.2026, 05:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(In der Meldung vom Mittwochabend wurde im vorletzten Absatz ein fehlendes Wort ergänzt. Es muss "drei Millionen Euro" statt "drei Millionen" heißen.)

TIKAL (dpa-AFX) - Deutschland sollte nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier konsequent seine Beziehungen zu Staaten ausbauen, die ebenfalls an den Regeln einer wertebasierten Weltordnung festhalten. Angesichts der Krisen und Konflikte in der Welt gewinne man den Eindruck, dass die bewährte Weltordnung in eine zunehmende Weltunordnung gerate, sagte Steinmeier während seines Besuchs in Guatemala. "Das werden wir nicht kurzfristig verändern können, aber wir müssen uns verändern."

Steinmeier betonte: "Wenn wir sehen, dass Verlässlichkeit und Voraussehbarkeit auch in vielen alten Verbindungen leidet und schwindet, dann müssen wir uns eben auch auf die Suche begeben nach Staaten und Nationen, die unsere Wertvorstellungen teilen, und mit denen unsere Verbindungen - bisher jedenfalls - nicht dicht genug sind." Reisen nach Lateinamerika lohnten sich unter diesem Gesichtspunkt immer.

Respekt für Leistungen Guatemalas zum Erhalt der Maya-Kultur

Steinmeier besichtigte am zweiten Tag seines Besuchs in Guatemala die zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Maya-Ruinen von Tikal. Er zollte Guatemala Respekt für seine Leistungen zum Erhalt der baulichen Überreste dieser einstigen Hochkultur. "Man muss das sehen, wenn man Guatemala verstehen will", sagte Steinmeier über die Tempel und Pyramiden inmitten des Tropenwaldes.

Bundespräsident in deutscher Schule frenetisch gefeiert

Vor seinem Flug zu den Maya-Ruinen war Steinmeier am Vormittag in der Deutschen Schule Guatemala von den Schülerinnen und Schülern mit tosendem Applaus begrüßt worden. Die Schule feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. An ihr werden fast 1.200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die alle die deutsche Sprache lernen. Sie können dort die guatemaltekische Hochschulreife und das deutsche Abitur erwerben. Deutschland fördert die Schule jährlich mit rund drei Millionen Euro und entsendet 18 Lehrkräfte.

Der Bundespräsident nannte die Schule einen "ganz besonderen Ort des Lernens und des Austausches". Bilaterale Beziehungen würden von Staaten und der Politik gewoben und gepflegt, sagte er zu den Schülerinnen und Schülern. "Aber gelebt wird die Beziehung tatsächlich von den Menschen." Mithilfe der Schülerinnen und Schüler würden Deutschland und Guatemala noch weiter zusammenwachsen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

14:16 Uhr • Artikel • dpa-AFX

13:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

13:42 Uhr • Artikel • dpa-AFX

13:33 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:29 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer