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UBS verdient im laufenden Geschäft mehr als erwartet 28.10.2026, 10:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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(Im zweiten Absatz, vorletzter Satz, wurde beim verwalteten Vermögen die überflüssige Größenordnung "Milliarden" gestrichen.)

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die UBS CH0244767585 hat im dritten Quartal die Erträge und den Gewinn gesteigert. Zudem befindet sich die Großbank in den letzten Zügen, die Integration der Credit Suisse abzuschließen, und kann auf den letzten Metern sogar mehr Kosteneinsparungen bis Ende Jahr ins Aussicht stellen. Die UBS erzielte in den Monaten Juli bis September einen Gewinn von 2,7 Milliarden US-Dollar und damit acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Vor Steuern und Restrukturierungskosten kletterte der Gewinn um 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Das bereinigte Vorsteuerergebnis fiel damit höher als von Experten erwartet aus.

Die Erträge der Bank stiegen um 5 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar an, während der Aufwand mit 9,65 Milliarden um knapp 2 Prozent abnahm. In ihrem Kerngeschäft - in der globalen Vermögensverwaltung - konnte die UBS weitere Kundengelder anziehen. Der Nettoneugeldzufluss belief sich in dem Bereich auf 55,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verwaltete die UBS über alle Bereiche der Gruppe hinweg allerdings kaum mehr Vermögen: Diese lagen Ende September bei etwas mehr als 7,3 Billionen und damit auf dem Niveau von Ende Juni. So war es etwa im Asset Management netto zu Abflüssen in der Höhe von 5,1 Milliarden gekommen.

Ende des Jahres endet der wesentliche Teil der Integration der Credit Suisse: "Derzeit setzen wir die letzten Schritte der Integration um", so die UBS. Bisher seien brutto 13,2 Milliarden Dollar Kosteneinsparungen erzielt worden im Vergleich zu 2022. Dabei tritt die UBS bei der laufenden Restrukturierung aufs Gaspedal: Neu geht die Bank davon aus, insgesamt bis Ende Jahr 13,7 Milliarden zu erzielen statt der zuvor in Aussicht gestellten rund 13,5 Milliarden.

Mit Blick in die Zukunft gibt sich die UBS derweil betont zurückhaltend: "Angesichts erhöhter makroökonomischer Volatilität, anhaltender geopolitischer Spannungen und politischer Unsicherheit im Zusammenhang mit richtungsweisenden Wahlen wie jenen in den USA bleibt die Anlegerstimmung zu Beginn des vierten Quartals verhalten", hieß es. Für das Schlussquartal erwarte die Bank die häufig zu beobachtende saisonale Abschwächung der Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorquartal.

Die UBS will zudem im Februar 2027 mit den Ergebnissen zum vierten Quartal ankündigen, wie viel Kapital im Jahr 2027 an die Aktionäre zurückgeführt werden soll. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar soll bis dahin abgeschlossen werden. Mit Blick auf die laufende politische Debatte über schärfere Kapitalanforderungen in der Schweiz will sich die Bank weiter "konstruktiv" in die politische Diskussion einbringen.

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