Anzeige
++++++ BOHR-HAMMER AUS MEXICO: 16,6 % Kupfer! 583 Gramm Silber! Dieser Mini-Explorer meldet einen spektakulären Fund ++++++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
ROUNDUP

Schwacher Wohnungbau bremst Wachstum bei Saint-Gobain 28.10.2026, 11:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Compagnie de Saint-Gobain 67,35 EUR +0,36 % Baader Bank
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Der Baustoffkonzern Saint-Gobain FR0000125007 bekommt die Schwäche im Markt für neue Wohnimmobilien anhaltend zu spüren. Im dritten Quartal erlösten die Franzosen 11,6 Milliarden Euro, das waren lediglich 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch blieb das vergleichbare Wachstum mit 2,5 Prozent hinter den Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten zurück. An der Börse rutschte die Aktie auf die Nachrichten hin am Mittwochvormittag moderat ab.

Am Vormittag verlor das im EuroStoxx 50 EU0009658145 notierte Papier zuletzt rund 0,7 Prozent auf 67,34 Euro. Damit blieben die Abgaben überschaubar im Vergleich zum deutlichen Rückschlag in diesem Jahr. Denn allein seit Jahresbeginn hat das Papier gut ein Fünftel verloren. Vorangegangen war bereits ein Jahr 2025 mit Verlusten, nachdem die Aktie noch im März desselben Jahres mehr als 106 Euro gekostet hatte.

Saint-Gobain profitierte im Berichtszeitraum zwar von der starken Nachfrage nach Baumaterialien für Rechenzentren, wie der Konzern am Dienstagabend in Paris mitteilte. Die Geschäftsentwicklung sei aber unter anderem durch den anhaltenden Abschwung im britischen Bausektor, eine verhaltene Renovierungstätigkeit in Frankreich und weniger neue Wohnungsbauprojekte in Nordamerika beeinträchtigt worden, hieß es. Rückläufig war das Geschäft zudem im sehr volatilen lateinamerikanischen Markt, während die Region Asien-Pazifik dank einer starken Nachfrage aus Indien durch neu gewonnene Bauprojekte am deutlichsten zulegen konnte.

Ben Rada Martin von der US-Bank Goldman Sachs konstatierte jedoch, dass das Wachstum des Konzerns sich insgesamt weiter abschwäche. Auch die Aussichten auf das vierte Quartal seien eher gedämpft, schrieb der Experte. Er befürchtet, dass sich die maue Tendenz beim Absatz auch noch bis in das kommende Jahr hinein fortsetzen dürfte.

Auch Jefferies-Expertin Glynis Johnson sah viel Schatten in der Quartalsbilanz. Sie hatte sich selbst ein stärkeres Wachstum erhofft und hält es auch nicht für ausgeschlossen, dass die Marktschätzungen für 2026 und 2027 geringfügig sinken könnten. Dies spiegelt die gesunkene Bewertung an der Börse aus ihrer Sicht aber bereits wider. Die veröffentlichten Zahlen und der bestätigte Ausblick dürften der Stimmung nicht aufhelfen, so Johnson.

Unternehmenschef Benoit Bazin peilt für das laufende Jahr weiterhin eine operative Marge von mehr als 15 Prozent an, nach 15,5 Prozent im Jahr 2025. Auch soll der vergleichbare Umsatz in der zweiten Jahreshälfte 2026 steigen, ein konkretes Ziel nennt der Manager hier aber nicht.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,27
Hebel: 19,94
mit starkem Hebel
Ask: 1,03
Hebel: 6,59
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MT0JX0 MM3DJ3. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer