Für Geschäftsreisende kommt es aufs Frühstück an 07.07.2025, 03:31 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Wenn Geschäftsreisende ihre Unterkunft wählen, kommt es für sie aufs Frühstück an. Etwa die Hälfte misst der morgendlichen Verpflegung dabei große Bedeutung zu, wie eine Umfrage im Auftrag von Travelperk, einer Plattform für Reise- und Kostenmanagement, ergab. Ein gutes Schlafumfeld, ruhige Arbeitsmöglichkeiten oder eine gute Verkehrsanbindung kommen mit Werten von 43 bis 29 Prozent erst dahinter.

Das Erste, das die Reisenden in ihrer Unterkunft tun, ist allerdings nicht essen. 20 Prozent duschen oder machen sich zumindest frisch, 18 Prozent packen als Erstes aus, und 16 Prozent suchen nach WLAN und richten den Arbeitsplatz ein. Kontakt mit Familie, Partner oder anderen geliebten Menschen steht demnach erst auf Platz vier. 

Bei den Fragen, was an Geschäftsreisen am belastendsten ist und worauf sich die Menschen bei der Rückkehr am meisten freuen, sieht es anders aus: Von den Lieben zu Hause entfernt zu sein, beziehungsweise sie wiederzusehen, kommt hier jeweils auf Platz eins. Wenn auch eher knapp: Bei der Rückkehr beispielsweise rangiert Vorfreude auf die Menschen mit 55 Prozent nur zwei Punkte vor dem Schlaf im eigenen Bett.

Pause von heimischen und familiären Pflichten

Der Schlafplatz spielt bei den angenehmen Seiten einer Geschäftsreise zwar eine wichtige Rolle: 19 Prozent nennen hier ein bequemes Bett, 10 Prozent Schlaf ohne Unterbrechungen. Ganz oben stehen in dieser Kategorie aber andere Dinge: Neue Orte und Kulturen sowie neue Menschen kennenzulernen. Und 23 Prozent begrüßen bei der Frage, die ebenfalls Mehrfachantworten beinhaltete, die Pause von heimischen und familiären Pflichten.

«Viele Beschäftigte sehen Geschäftsreisen als Bereicherung: Sie schätzen neue Kontakte, persönliche Weiterentwicklung und den Perspektivwechsel», sagt Travelperk-Deutschlandchef Eugen Triebelhorn. «Damit bleibt die Dienstreise ein wichtiger Hebel für individuelles und unternehmerisches Wachstum.»

Flugzeug schlägt Bahn und Auto

Als Verkehrsmittel steht dabei das Flugzeug an erster Stelle. 85 Prozent der insgesamt 1.000 befragten Geschäftsreisenden nannten es - wobei hier Mehrfachantworten möglich waren. Dahinter folgt der Zug mit 59 Prozent, 58 Prozent nutzen ein Firmen- oder Mietauto, 31 Prozent ein eigenes Auto. 

Der Stresslevel ist dabei bei Flugzeugreisenden am geringsten. 28 Prozent der Befragten sagten, sie seien dabei sehr oder etwas gestresst. Im Auto - hier wurde nicht zwischen eigenem und Firmen- oder Mietwagen differenziert - waren es demnach 39 Prozent, im Zug 52 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:250707-930-766151/1

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