Anzeige
+++>>> McDonald’s, Starbucks und Loblaws zahlen bereits: Dieses Unternehmen ist 113 Millionen C$ wert <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Telekom-Chef

«Ich freue mich über jede Baustelle» 20.09.2026, 03:05 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Telekom-Chef Tim Höttges mahnt mehr Zuversicht an, damit Deutschland wieder vorankommt. «Ich freue mich über jede Baustelle, weil jede Baustelle ein Zeichen ist, dass etwas getan wird und sich in diesem Land etwas verändert», sagte Höttges der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Wir brauchen mehr Optimismus und sollten aufhören, in einer Negativspirale über jede Baustelle zu diskutieren.»

Es bringe nichts, sich über Baustellen aufzuregen und sie nur negativ als etwas zu sehen, was Stau oder längere Fahrtwege verursache. Auf längere Sicht verbesserten Baustellen die Situation. «Allerdings sollten auf den Baustellen auch Menschen arbeiten», sagte Höttges.

«KI ist das größte Geschenk»

Optimismus sei Grundlage für eine Aufbruchstimmung, die es in Deutschland und Europa brauche. Beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet sich Höttges als «größten Optimisten». «KI ist das größte Geschenk, das die Menschheit zu meinen Lebzeiten bekommen hat.» Deutschland könne mit KI Kompetenzlücken etwa bei der Softwareentwicklung schließen und die Produktivität seiner Wirtschaft deutlich steigern. «KI kann jeden Bereich unseres Lebens ein Stück weit besser machen.»

Höttges warnte zugleich davor, an das Thema naiv heranzugehen. «Wir müssen jetzt aufpassen, damit die Vorteile von KI auch wirklich in der Breite der Bevölkerung ankommen und nicht nur ein paar Tech-Unternehmen profitieren oder Konsumenten manipuliert werden.» Es brauche klare Regeln für den Einsatz der Technologie. «Wir müssen KI demokratisieren und ein Stück weit domestizieren. Das ist machbar.» Die KI-Agenten müssten sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten. Aus bislang bekannten Fehlern müsse man lernen und gegensteuern. 

Umbruch am Arbeitsmarkt

Sorgen vor Arbeitsplatzverlusten könne er nachvollziehen. Der Umbruch in der Beschäftigung sei aber unvermeidlich. «Jedes Unternehmen sollte sich fragen: Ginge es uns besser, wenn wir uns der KI-Entwicklung verweigern, oder schlechter?»

KI werde die Arbeitswelt verändern. «Bestimmte Routinetätigkeiten werden wir reduzieren, aber dafür entstehen andere Jobs.» Gleichzeitig werde Deutschland in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels schrittweise weniger Erwerbstätige und mehr Rentner haben. Einige Unternehmen bekämen dies bereits bei der Suche nach Fachkräften zu spüren.

«Wir brauchen KI, um die Dienstleistungsfähigkeit und Servicefähigkeit unserer Wirtschaft aufrechtzuerhalten», sagte Höttges. «Wir müssen die Chancen sehen und gleichzeitig die Sorgen der Menschen vor Veränderungen in der Arbeitswelt ernst nehmen.»

© dpa-infocom, dpa:260920-930-712526/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer