Umfrage

Mehrheit der Unternehmen mit Arbeitszeiterfassung 06.06.2025, 12:41 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Drei von vier Unternehmen in Deutschland erfassen einer Umfrage zufolge inzwischen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. 74 Prozent der Betriebe ab 20 Beschäftigten haben demnach Zeiterfassungssysteme, ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, wie dieser mitteilte. Das seien 44 Prozentpunkte mehr als 2022. Damals hatte das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass in Deutschland eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung besteht.

Die Unternehmen, die Arbeitszeit bereits erfassen, setzen den Angaben zufolge vor allem auf elektronische Systeme am Computer (31 Prozent), weitere 18 Prozent nutzten eine Smartphone-App, 24 Prozent stationäre Zeiterfassungssysteme zum Beispiel mit einem Chip oder Transponder. Genutzt würden auch Excel-Tabellen, handschriftliche Stundenzettel und auch noch die klassische Stempel- oder Stechuhr.

Bitkom forderte mit Blick auf neue Arbeitsmodelle flexible gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeit. In vielen Berufen gebe es keine klare Trennlinie zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten, etwa bei der Nutzung sozialer Medien, der Pflege des persönlichen Online-Netzwerks oder thematischen Recherchen, sagte Präsident Ralf Wintergerst. Der Verband spricht sich für eine Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit aus.

© dpa-infocom, dpa:250606-930-638833/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer