Anzeige
+++Hot Stock!: China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?! China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?!+++
Wacker Chemie

erneute Verluste in diesem Jahr möglich 11.03.2026, 13:22 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Nach einem hohen Verlust 2025 drohen dem Chemiekonzern Wacker in diesem Jahr erneut rote Zahlen. Der oberbayerische Konzern erwartet für dieses Jahr vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ein Ergebnis von 550 bis 700 Millionen Euro, wie Vorstandschef Christian Hartel und Finanzvorstand Tobias Ohler in München erläuterten. Doch ob davon am Ende nach Abzug der Steuern und der übrigen Kosten unter dem Strich ein Nettogewinn übrig bleiben wird, ist fraglich: «Es ist noch nicht klar, ob wir eine schwarze Null schaffen», sagte Ohler.

Deutsche Standorte in den roten Zahlen

Der Iran-Krieg und dessen mögliche Auswirkungen sind in die Prognose noch gar nicht eingerechnet. Wacker war 2025 mit einem Nettoverlust von 805 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Vorstand und Aufsichtsrat wollen deswegen in diesem Jahr keine Dividende zahlen. Die deutschen Standorte einschließlich des großen Stammwerks im oberbayerischen Burghausen sind nach Ohlers Worten «im Verlust». «Die chemische Industrie ist 2025 unter enormen Druck geraten», sagte Hartel. 

Der Konzern ist nach Firmenangaben führender Hersteller hochreinen Polysiliziums, dem Grundmaterial für Computerchips. Weitere Geschäftsbereiche sind Silikone, aus denen unter anderem Harze und Öle hergestellt werden können, sowie Polymere für die Herstellung von Lacken oder Klebstoffen. Beide Bereiche entwickelten sich schlecht, auch das nach wie vor gut laufende Geschäft mit den Chipherstellern konnte das nicht ausgleichen, ebenso wenig die kleine Biotechnologie-Sparte.

Keine Erholung der Nachfrage in Sicht

«Wir sehen momentan keine Trendwende», sagte Hartel - bezogen nicht nur auf Wacker, sondern auf die Chemieindustrie insgesamt. In Deutschland sind die hohen Energiekosten nach Worten der Manager ein schwerer Nachteil, insbesondere weil die chinesische Chemieindustrie große Überkapazitäten aufgebaut hat und die Preise chemischer Erzeugnisse auf dem Weltmarkt deshalb fallen. 

Der Wacker-Vorstand will mit einem Sparprogramm und dem Abbau von 1.500 Stellen gegensteuern, letzteres zum Großteil in Deutschland. Derzeit laufen noch die Verhandlungen mit dem Betriebsrat. Hartel appellierte an die Arbeitnehmervertreter, schnell zu einer Einigung zu kommen: «Je länger wir warten, desto umfangreicher werden die Einschnitte werden.» Ende 2025 beschäftigte Wacker weltweit 16.000 Menschen.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-801670/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 21:10 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:47 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:35 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:33 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:19 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:21 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer