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Homann Holzwerkstoffe verschiebt Produktionsstart im neuen Werk in Litauen

27.03.2024 / 09:00 CET/CEST
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Homann Holzwerkstoffe verschiebt Produktionsstart im neuen Werk in Litauen

  • Vorliegende Genehmigung als noch zu wenig belastbar für eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion eingestuft
  • Für 2024 geplante Ergebnisbeiträge des Werkes werden durch das Bestandsgeschäft weitestgehend kompensiert
  • Beschluss umfangreicher Maßnahmen zur vorübergehenden Senkung der Betriebskosten im Werk in Litauen
  • Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 mit einem erwarteten bereinigten operativen EBITDA (vorläufig) von rund 55 Mio. Euro im Plan

München, 27. März 2024 – Die Geschäftsführung der Homann Holzwerkstoffe GmbH, einer der führenden europäischen Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie, hat entschieden, den geplanten Produktionsstart ihres neuen Werkes in Litauen, nahe der Hauptstadt Vilnius, auf voraussichtlich September 2024 zu verschieben.

Der für Ende 2023 avisierte Produktionsstart verzögerte sich zunächst aufgrund technischer Probleme, die Anfang 2024 behoben werden konnten. Grund für die weitere Verzögerung ist, dass die Geschäftsführung die vorliegende Umweltgenehmigung als zu wenig belastbar einstuft, um eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion zu ermöglichen. Das Management ist in konstruktivem Austausch mit den Behörden, um die Genehmigungslage zügig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen.

Die Geschäftsführung hat dementsprechend entschieden, den Produktionsstart des Werkes auf September 2024 zu verschieben und die bereits in Litauen beschäftigten Mitarbeiter vorübergehend in Teilzeitarbeit zu schicken, um die Betriebskosten bis zum voraussichtlichen Erhalt der erforderlichen Genehmigungen zu begrenzen. Auf Basis der reduzierten Arbeitszeit werden zur Gewährleistung eines reibungslosen Produktionsstarts weitere Schulungsmaßnahmen durchgeführt.

Vor diesem Hintergrund wird das Werk in Litauen entgegen der Annahme der Gesellschaft im Jahr 2024 noch keinen positiven Beitrag zum Ergebnis der Homann Holzwerkstoffe Gruppe leisten. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass die bestehenden Werke der Gesellschaft in der Lage sein werden, die fehlenden Ergebnisbeiträge aus Litauen weitestgehend zu kompensieren.

Diese Annahme wird zum einen durch die vorläufigen Zahlen zum Konzernabschluss 2023 gestützt, nach denen es gelungen ist, in einem herausfordernen Marktumfeld bei Umsatzerlösen von rund 354 Mio. EUR ein bereinigtes operatives EBITDA von rund 55 Mio. EUR zu erzielen. Zum anderen ist der Gruppe der Start in das neue Geschäftsjahr gelungen: Umsatz und operatives Ergebnis der Bestandswerke liegen bisher über den Erwartungen.

Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH: „Wir sind mit der allgemeinen operativen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 angesichts sinkender Marktpreise und damit rückläufiger Erlöse unter dem Strich sehr zufrieden. Wir bedauern jedoch die Verzögerung des Produktionsstarts in Litauen, denn das Werk ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Expansionsstrategie. Wir setzen alles daran, die erforderlichen Genehmigungen in den nächsten sechs Monaten zu erhalten und sehen ein großes Interesse aller Beteiligten, die aktuellen Herausforderungen zeitnah zu überwinden.“

Über die weiteren Entwicklungen wird die Geschäftsführung die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. Der Konzernabschluss 2023 der Homann Holzwerkstoffe Gruppe wird wie geplant am 26. April 2024 veröffentlicht.

 

Über Homann Holzwerkstoffe

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Hauptsitz in München ist ein führender Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten und hochdichten Holzfaserplatten (MDF/HDF). Mit den Produktionswerken in Deutschland in Losheim am See sowie an den polnischen Standorten Karlino und Krosno/Oder beliefert die Gesellschaft die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie weltweit mit Schwerpunkt auf die europäischen Märkte. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 2012 am Kapitalmarkt etabliert und mit der Unternehmensanleihe 2021/2026 (ISIN: DE000A3H2V19, WKN: A3H2V1) an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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