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SCHOTT Pharma mit robustem erstem Halbjahr und starkem Cashflow 13.05.2026, 07:00 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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EQS-News: SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
SCHOTT Pharma mit robustem erstem Halbjahr und starkem Cashflow

13.05.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


SCHOTT Pharma mit robustem erstem Halbjahr und starkem Cashflow

  • Umsatzerlöse im H1 2026 mit 488,1 Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau (währungsbereinigt 2,3 %; berichtet: 1,0 %)
  • EBITDA-Marge bei 26,6 % (H1 2025: 27,0 %)
  • Umsatzanteil margenstarker High Value Solutions (HVS) auf 56 % ausgebaut (H1 2025: 55 %)
  • Free Cashflow mehr als verdoppelt auf 45,4 Mio. EUR
  • Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

SCHOTT Pharma, ein Pionier für pharmazeutische Aufbewahrungslösungen und Verabreichungssysteme, hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 (1. Oktober 2025 – 31. März 2026) Umsatzerlöse von 488,1 Mio. Euro erzielt und damit das Vorjahresniveau währungsbereinigt um 2,3 % übertroffen. Der Anteil der High Value Solutions (HVS) am Gesamtumsatz stieg auf 56 % (H1 2025: 55 %). Das EBITDA blieb mit 129,8 Mio. Euro nahezu unverändert, bei einer entsprechenden EBITDA-Marge von 26,6 % (H1 2025: 27,0 %).

„SCHOTT Pharma hat sich im ersten Halbjahr planmäßig entwickelt und sich auch in einem herausfordernden globalen Umfeld als widerstandsfähig erwiesen. Die Resilienz unseres Geschäfts verdanken wir unserer Strategie, konsequent auf margenstarke High Value Solutions zu setzen. Auf dieser Basis bestätigen wir unsere Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr“, so Christian Mias, seit Mai 2026 CEO von SCHOTT Pharma.

Reinhard Mayer, CFO von SCHOTT Pharma, ergänzt: „SCHOTT Pharma wächst profitabel und wir investieren weiter in unsere Kapazitäten, um die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Lösungen zu bedienen und unsere technologische Führungsposition auszubauen. Zudem konnten im ersten Halbjahr die Forderungen signifikant gesenkt werden, was sich in einem deutlich gestiegenen Free Cashflow und damit einer gestärkten finanziellen Basis niederschlägt.“

Segmente

Der Umsatz im Segment Drug Containment Solutions (DCS), das Fläschchen, Ampullen und Karpulen aus Glas für die Aufbewahrung injizierbarer Medikamente umfasst, stieg auf 286,4 Mio. Euro. Dies entspricht einem währungsbereinigten Plus von 8,3 % (berichtet 5,7 %). Wachstumstreiber war die anhaltend hohe Nachfrage nach sterilen Karpulen und Fläschchen sowie Spezialfläschchen. Die HVS in diesem Segment entwickelten sich weiter sehr positiv und erreichten einen Umsatzanteil von 25 % (H1 2025: 20 %). Das EBITDA wuchs aufgrund von Volumen- und Produktmixeffekten überproportional um 17,2 % auf 71,8 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge belief sich auf 25,1 % gegenüber 22,6 % im ersten Halbjahr 2025.

Das Segment Drug Delivery Systems (DDS) besteht aus Glas- und Polymerspritzen und damit ausschließlich aus HVS. Mit einem Umsatz von 201,8 Mio. Euro lag es währungsbereinigt -5,4 % unter dem ersten Halbjahr 2025 (berichtet -4,9 %). Grund hierfür war ein Nachfragerückgang bei Polymerspritzen durch rückläufige mRNA-Impfungen, der durch die anhaltend hohe Nachfrage nach vorfüllbaren Glasspritzen insbesondere für GLP-1 nicht vollständig kompensiert werden konnte. Die geringere Produktionsauslastung bei Polymerspritzen sowie eine einmalige Wertminderung auf kundenspezifische Glasspritzen im hohen einstelligen Millionenbereich führten bei DDS zu einem Ergebnisrückgang. Das EBITDA des Segments sank um 18,0 % auf 59,5 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 29,5 %. Adjustiert um den einmaligen Wertminderungseffekt hätte die Marge nur leicht unter dem Vorjahreswert von 34,2 % gelegen.

Cashflow und Investitionen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit summierte sich auf 95,1 Mio. Euro, das sind 22,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Der Free Cashflow erreichte vor allem als Folge eines verbesserten Forderungsmanagements 45,4 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdoppelt.

SCHOTT Pharma hat den Ausbau seiner Kapazitäten in beiden Segmenten insbesondere für HVS im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Der Fokus lag dabei auf Produktionsstandorten in der Schweiz und in Ungarn, um die weiter steigende Nachfrage nach spezialisierten Verpackungslösungen bedienen zu können. Die Investitionen (CAPEX) von 50,1 Mio. Euro entsprachen ungefähr denen des Vorjahrsvergleichszeitraums von 51,0 Mio. Euro.

Innovationen

Im April 2026 hat SCHOTT Pharma angekündigt, gegen Jahresende 2026 die neue Glaskarpule cartriQ® BioPure auf den Markt zu bringen, die mit besonderen Produkteigenschaften für die Aufbewahrung und Verabreichung komplexer Biologika ausgestattet ist und in Systeme zur Selbstinjektion eingesetzt werden kann. Damit adressiert das Produkt wichtige Pharmatrends und ergänzt das Portfolio innovativer HVS des Unternehmens weiter.

 

Ausblick

SCHOTT Pharma bestätigt seine im Dezember 2025 gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2026, nach der das Unternehmen ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2-5 % und eine EBITDA-Marge von rund 27 % erwartet.

Die Kennzahlenübersicht für Q2 und H1 finden Sie hier.

Weitere Nachrichten zu SCHOTT Pharma finden Sie in unserem Media Center


Webcast
Christian Mias (CEO) und Reinhard Mayer (CFO) werden am 13. Mai 2026 um 11:00 Uhr MESZ im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren die Ergebnisse des zweiten Quartals und ersten Halbjahres 2026 erläutern. Der Audio-Webcast kann über den folgenden Link verfolgt werden. Die begleitende Präsentation steht auf der IR-Website zur Verfügung.

Über SCHOTT Pharma 

Gesundheit ist entscheidend. Deshalb entwickelt SCHOTT Pharma wissenschaftlich fundierte Aufbewahrungslösungen, die gewährleisten, dass Medikamente für Menschen auf der ganzen Welt sicher und einfach zu verwenden sind. Pro Minute erhalten mehr als 30.000 Menschen eine Injektion, die in einem Produkt von SCHOTT Pharma verpackt ist. Das Portfolio umfasst Aufbewahrungs- und Verabreichungssysteme für Medikamente, etwa vorfüllbare Spritzen aus Glas und Polymer, Karpulen, Fläschchen und Ampullen. Rund 4.800 Menschen aus über 65 Nationen arbeiten bei SCHOTT Pharma jeden Tag daran, einen Beitrag zur weltweiten Gesundheitsversorgung zu leisten. Mit 17 hochmodernen Werken in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien ist das Unternehmen in allen wichtigen Pharma-Märkten vertreten. Über 1.000 eigens entwickelte Patente und Technologien und ein modernes R&D-Zentrum in der Schweiz unterstreichen den Innovationsfokus des Unternehmens. Die 30 führenden Pharmahersteller injizierbarer Medikamente und insgesamt über 1.800 Kunden arbeiten mit SCHOTT Pharma zusammen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 986 Millionen Euro. Die SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist im SDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Ihr Mehrheitsaktionär ist die SCHOTT AG, ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung. In diesem Sinne setzt sich SCHOTT Pharma nachhaltig für Gesellschaft und Umwelt ein. Weitere Informationen unter www.schott-pharma.com  

 

Medienkontakt

Katrin Schreyer

Global Communications Manager

Tel.: +49 (0) 171 116 7544

E-Mail: katrin.schreyer@schott.com

 

Lea Kaiser

PR & Communications Manager

Tel.: +49 (0) 151 6891 7195

E-Mail: lea.kaiser@schott.com

 

Investor Relations

Tobias Erfurth

Head of Investor Relations

Jasko Terzic

Senior Manager Investor Relations

E-Mail: ir.pharma@schott.com



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Sprache: Deutsch
Unternehmen: SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131660
E-Mail: ir.pharma@schott.com
Internet: https://ir.schott-pharma.com/
ISIN: DE000A3ENQ51
WKN: A3ENQ5
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX
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