EQS-News: vbw Pressemitteilung zum Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz: vbw kritisiert Beitragssatzsteigerungen und fordert Reformen 28.03.2023, 11:47 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

Emittent / Herausgeber: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
vbw Pressemitteilung zum Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz: vbw kritisiert Beitragssatzsteigerungen und fordert Reformen

28.03.2023 / 11:47 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


vbw kritisiert Beitragssatzsteigerungen und fordert Reformen
Brossardt: „Nachhaltigkeit im Sozialversicherungssystem sicherstellen“

(München, 28.03.2023). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lehnt die Pläne der Bundesregierung für ein Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz ab und kritisiert die Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung. Demnach wird der Beitragssatz zum 01. Juli 2023 steigen – von derzeit 3,05 Prozent auf 3,4 Prozent. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Es fehlt ein tragbares, zukunftsfähiges Finanzierungskonzept. Die von uns über Jahre als rote Linie gesetzte 40 Prozent-Marke bei den Sozialversicherungsbeiträgen wird damit deutlich gerissen - das gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Ökonomischer Erfolg und ein stabiles Sozialsystem sind untrennbar miteinander verbunden. In Zeiten hoher Energiepreise und der schwierigen Weltlage ist eine weitere Kostenbelastung der Unternehmen ein Schritt in die falsche Richtung.“ Völlig inakzeptabel sind laut vbw auch die Pläne, künftig Beitragssatzanpassungen per Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates zu ermöglichen. „Damit wird der Steigerung der Beitragssätze Tür und Tor geöffnet und die Finanzierung der wachsenden Pflegekosten einseitig der jungen Generationen aufgelastet“, so Brossardt.

Die vbw fordert daher eine finanzierbare und generationengerechte Reform bei der Pflegeversicherung. Brossardt: „Der Gedanke der Nachhaltigkeit muss auch im Sozialversicherungssystem ankommen. Denn unsere Gesellschaft altert in schnellem Tempo – mit gravierenden Folgen für die nachfolgenden Generationen. Schon heute sind mehr als vier Millionen Personen pflegebedürftig, Mitte der 2030er Jahre werden es bereits über fünf Millionen sein. Denn das Risiko, pflegebedürftig zu werden, steigt mit zunehmendem Alter und steigender Lebenserwartung.“

Für die Pflege insgesamt folgen laut vbw daraus zwei zentrale Herausforderungen: „Erstens müssen wir Wege finden, den wachsenden Bedarf an Pflegekräften zu decken. Zweitens brauchen wir eine nachhaltige Finanzierung der Pflege. Das umlagefinanzierte System der sozialen Pflegeversicherung stößt hier an seine Grenzen. Um die Finanzierung der Pflege auf ein generationengerechtes Fundament zu stellen, werben wir für einen Ausbau der kapitalgedeckten Pflegevorsorge. Wir brauchen zudem mehr Impulse und Dynamik bei der Weiterverbreitung privater Pflegeversicherungen”, forderte Brossardt abschließend.

Kontakt: Thomas Hansbauer, 089-551 78-361, thomas.hansbauer@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de
 


Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group AG.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Sprache: Deutsch
Unternehmen: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
München 80333
Deutschland
Internet: https://www.ibw-bayern.de/
EQS News ID: 1594455

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=1594455&application_name=news&site_id=boersennews
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer