10 Tage – die halbe Miete 17.05.2025, 05:00 Uhr von Aktienwelt360

Lieber Aktiensegler,

heute möchte ich mit einer Frage an dich starten: Was sind zehn Tage für dich? Vielleicht ein netter Kurzurlaub. Oder die Wartezeit, bis er endlich beginnt. Es sind 240 Stunden oder 14.400 Minuten. Sollen wir noch kleinteiliger werden? Okay, dann sind es auch 864.000 Sekunden.

Ein Zeitraum, den man in jedem Fall irgendwie schon rumbekommt. An der Börse sind zehn Tage durchaus elementar. Es zeigt sich: Wer sie verpasst, riskiert, die Hälfte seiner Rendite zu verlieren. Besser also, wir sind investiert.

10 Tage: Die Hälfte der Rendite

Die Analysten von J. P. Morgan Asset Management haben sich in den letzten Jahren den Aktienmarkt näher angesehen. Zwischen den Jahren 2003 und 2022 kamen sie zu einer sehr wesentlichen Erkenntnis. Wer die zehn besten Tage innerhalb dieser enormen Zeitspanne verpasst hat, hätte auf rund die Hälfte der Rendite verzichtet.

Und wer die besten 20 Tage ausgelassen hätte, dem würden sogar 75 % der Rendite fehlen. Man hätte mit den anderen 3.630 Tagen kaum eine Rendite bei seinen Investments eingefahren. Uff, was für eine enorme Erkenntnis. Natürlich fällt es Buy-and-Hold-Investoren leicht, einfach durchzuhalten. Schließlich sind wir konsequent investiert. Aber es gibt noch eine weitere brisante Erkenntnis.

Die zehn besten Handelstage passierten in sehr vielen Fällen nämlich rund um eine Korrektur oder um einen starken Einbruch an einem einzelnen Tag. Das ist eigentlich nur logisch. Sinkt der DAX, der S&P 500 oder ein anderer Index stark, springen Leerverkäufer auf diesen Zug auf. Im Gegenzug existieren auf der anderen Seite Käufer, die Tiefs ausnutzen, und die Shortseller müssen sich wieder eindecken. Es folgt also gerade nach einer Phase sinkender Kurse häufig eine starke Erholung.

Trotzdem ist es bitter, wenn man die zehn besten Tage im Aktienmarkt verpasst. Besonders bitter ist es, wenn man sie gerade in einer volatilen Hochzeit auslässt, was vielen Anlegern durchaus passieren dürfte.

Die zehn schlechtesten Tage mitgenommen? Übel!

Gerade in der Korrektur neigen viele Investoren dazu, sich von ihren Aktien zu trennen. Sie nehmen also das große Minus mit. Nur um dann einen der besten Handelstage zu verpassen. Ein mögliches Endergebnis? Man hat einen der schlechtesten Zeiträume mitgenommen, aber den besten verpasst. Wie sich das auf die Rendite auswirkt, kannst du dir mit Sicherheit denken. Es ist jedenfalls kein Renditekatalysator.

Deshalb rate ich dir relativ klar: Sei einfach investiert. Nimm die besten Handelstage mit, wie sie kommen. Sie werden in der Regel oft um Korrekturen herum auftreten. Das verwässert ihre individuelle Performance natürlich ein wenig. Aber sie zu verpassen, kostet dich richtig Rendite.

Sei daher investiert, in Höhen und Tiefen. Und bedenke: Auch Korrekturen dauern häufig nur wenige Tage oder Wochen. Auch hier sei daher die Frage erlaubt: Was sind schon 10 Tage? Oder im Zweifel vielleicht auch mal 100 Tage der Korrektur?

Auf das Mitnehmen der besten Handelstage!

Vincent Uhr

Chefredakteur Aktienwelt360

Der Artikel 10 Tage – die halbe Miete ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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