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BASF-Aktie

So bekommst du 1.000 Euro Dividende mit nur 295 Aktien! 25.08.2026, 06:15 Uhr von Aktienwelt360

Wer sich ein regelmäßiges Einkommen aus Aktien aufbauen möchte, schaut sich gerne Dividendenaktien an. Und wer das tut, kommt in Deutschland an der BASF-Aktie (WKN: BASF11) kaum vorbei.

Das liegt nicht nur daran, dass sie eine lange Historie besitzt, hoch kapitalisiert ist und traditionell hoch rentiert. Aktuell zahlt der Chemiekonzern jedoch nur noch 2,25 Euro Dividende je Aktie. In der Vergangenheit war es schon einmal mehr.

Doch wie viele BASF-Aktien benötigt man, um auf eine Dividende von 1.000 Euro pro Jahr zu kommen? Bei einem aktuellen Aktienkurs von 51,10 Euro ist die Antwort erstaunlich konkret. Noch spannender wird es allerdings, wenn BASF irgendwann wieder so viel ausschütten würde wie in früheren Jahren.

Mit 445 BASF-Aktien sind 1.000 Euro Dividende drin

Beginnen wir die Rechnung von vorne: Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte die BASF eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie. Zudem hat das Unternehmen angekündigt, von 2025 bis 2028 mindestens 2,25 Euro je Aktie und Jahr auszuschütten.

Bei einem angenommenen BASF-Aktienkurs von 51,10 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 4,4 %. Für 1.000 Euro Bruttodividende pro Jahr müsste man also rund 445 BASF-Aktien besitzen.

Kauft man eben diese 445 Aktien zu einem Kurs von 51,10 Euro, wären dafür rund 22.740 Euro notwendig. Das klingt zunächst nach einer hohen Summe und das ist es auch. Gleichzeitig zeigt die Rechnung aber auch, warum die Höhe der Dividende für langfristige Einkommensinvestoren so entscheidend ist.

BASF könnte die Rechnung deutlich verändern

Noch interessanter wird die BASF-Aktie beim Blick auf die historische Dividende.

In den Jahren 2021 bis 2023 schüttete BASF jeweils 3,40 Euro je Aktie aus. Sollte der Chemiekonzern irgendwann wieder auf dieses Niveau zurückkehren, wären für 1.000 Euro Jahresdividende deutlich weniger Aktien erforderlich.

Bei 3,40 Euro Dividende würden bereits 295 BASF-Aktien ausreichen, um etwas mehr als 1.000 Euro brutto im Jahr zu erhalten. Beim angenommenen Kurs von 51,10 Euro wären dafür nur noch rund 15.075 Euro Kapital nötig.

Die rechnerische Dividendenrendite läge dann – bezogen auf den Einstand – bei etwa 6,7 %, sollte die Dividende wieder auf 3,40 Euro steigen. Für Anleger mit Einkommensfokus kann das durchaus interessant sein. Es wäre allerdings falsch, die früheren 3,40 Euro einfach als sichere zukünftige Dividende einzuplanen.

Aktuell sieht sich BASF vor allem mit einer schwachen Chemienachfrage in Europa sowie einem hohen Import- und Preisdruck aus China konfrontiert. Gleichzeitig stellen die hohen Standort- und Energiekosten in Europa sowie geopolitische Risiken weiterhin eine Belastung für die Margen dar.

BASF macht operativ Fortschritte

Immerhin gibt es Anzeichen dafür, dass sich die operative Situation des Chemiekonzerns verbessert. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte BASF den Umsatz um 6,2 %, das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 17,5 % auf 4,8 Mrd. Euro. Gleichzeitig hob der Konzern seinen Ausblick für das Gesamtjahr an und erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 6,9 bis 7,7 Mrd. Euro.

Das sind zunächst einmal positive Nachrichten für die BASF-Aktie. Eine bessere operative Entwicklung kann langfristig auch mehr Spielraum für Dividenden und Aktienrückkäufe schaffen.

Eine höhere Dividende ist damit allerdings noch lange nicht garantiert, denn BASF bleibt ein zyklischer Chemiekonzern. Energiepreise, die weltweite Nachfrage, die Konkurrenz aus China, geopolitische Risiken und die Entwicklung der Margen können das Ergebnis jederzeit beeinflussen. 

Die 1.000-Euro-Dividende ist machbar

Wer heute mit der BASF-Aktie auf 1.000 Euro Dividende pro Jahr kommen möchte, sollte mit der aktuellen Ausschüttung von 2,25 Euro rechnen.

Bei einem Kurs von 51,10 Euro wären dafür 445 Aktien beziehungsweise rund 22.740 Euro Kapital erforderlich. Sollte BASF irgendwann wieder 3,40 Euro je Aktie ausschütten, würde die benötigte Investition deutlich sinken.

Ob es tatsächlich so weit kommt, hängt jedoch davon ab, wie nachhaltig BASF seine Ertragskraft und seinen Cashflow verbessern kann. Ich würde derzeit nicht darauf wetten.

Genau deshalb sollten Anleger bei einer Dividendenaktie nicht nur auf die Rendite schauen. Bilanz, Verschuldung, Cashflow, Margen und Kapitalrendite können mindestens genauso wichtig sein.

Der Artikel BASF-Aktie: So bekommst du 1.000 Euro Dividende mit nur 295 Aktien! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Frank besitzt Aktien von BASF. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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