Die einzigen 3 Aktien, die ich als Must-have bezeichne! 14.04.2026, 06:02 Uhr von Aktienwelt360

Konkrete Aktien und das Wörtchen Must-have: Verständlich, wenn du skeptisch bist. Auch ich würde kaum ein Unternehmen wirklich als etwas bezeichnen, das man unbedingt haben muss. Es existieren stets mindestens zwei Meinungen. Zu der Stärke, der Qualität, dem Management, der Bewertung und den weiteren Aussichten.

Wir sehen also, dass wir über viele Dinge streiten können. Wenn ich trotzdem eine Auswahl von drei Must-have-Aktien treffen müsste, hätte ich drei Namen im Sinn. Es sind bekannte Unternehmen und Weltkonzerne mit viel Qualität und Alleinstellungsmerkmalen. Aber trotzdem auch mit Risiken, und wenn es nur die fundamentale Bewertung ist.

Legen wir los: Das sind meine drei Favoriten. Ob es auch deine sind … nun, auch darüber können wir im Endeffekt streiten.

Berkshire Hathaway: Die Must-have-Aktie schlechthin

Die erste und unangefochtene Wahl für ein Must-have ist stets die Aktie von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2). Die von Warren Buffett aufgebaute und inzwischen unter der Leitung von Greg Abel stehende Beteiligungsgesellschaft besitzt einen bunten Strauß US-amerikanischer Unternehmen und börsennotierter Beteiligungen. Auch Abel hat gezeigt, dass er mit dem Unternehmen verbunden ist: Er investiert zumindest sein Gehalt in Aktien des eigenen Konzerns und kündigte an, das so lange zu tun, wie er CEO ist. Mit vielen Qualitätsunternehmen und einem langfristig orientierten Ansatz sind die Aussichten entsprechend gut.

Heute möchte ich aber auf einen anderen Aspekt eingehen, weshalb ich bei der Aktie von Berkshire Hathaway von einem Must-have spreche: das Geschäftsmodell. Berkshire Hathaway ist letztlich bloß eine Holding. Sie besitzt Unternehmen und Beteiligungen. Die dem Konzern wiederum Cash auf das Konto spülen. Mit diesem Geschäftsmodell kann man grundsätzlich ewig etwas aufbauen, solange die Beteiligungen und Unternehmen profitabel bleiben und einen freien Cashflow generieren. Ob es neue Beteiligungen oder Unternehmen sind. Oder Aktienrückkäufe, die den Wert jeder einzelnen Aktie erhöhen. Durch diese verschiedenen Optionen gibt es sogar eine gewisse Auswahl.

Die Aktie von Berkshire Hathaway ist daher für mich ein Top-Pick, weil das Geschäft grundsätzlich immer weiter skalierbar ist. Natürlich gibt es Risiken, denn die Beteiligungsgesellschaft ist nur so gut wie die Entscheidungsträger. Mit zunehmender Größe lohnen sich außerdem kleinere Zukäufe nicht mehr. Aber Wertsteigerungen sind immer möglich. Selbst wenn man irgendwann nur noch Aktienrückkäufe tätigen würde, könnte das den Wert je Aktie für uns erhöhen.

Coca-Cola: Die zuckrige Marke für die Ewigkeit

Die zweite Must-have-Aktie ist für mich die von Coca-Cola (WKN: 850663). Natürlich gibt es auch hier Risiken. Du wirst vielleicht an die Zuckersteuer denken, die immer mal wieder herumgeistert. Oder auch Konkurrenz, eine gesündere Lebensweise. Alles, was süße Limonaden eben beeinflussen kann. Die Kehrseite bleibt jedoch, dass Coca-Cola einfach eine starke Marke ist. Wenn wir ins Restaurant gehen, sehen wir in der Regel Produkte von Coca-Cola. In Supermärkten, Discountern, Tankstellen und Kiosken ebenfalls. Fast überall. Auf der ganzen Welt. Das ist die Stärke, auf die ich bei dieser defensiven Dividendenaktie setze.

Coca-Cola hat in den vergangenen Jahren sehr viel getan, um sein Geschäft defensiver zu machen. Planbarer. Langweiliger. Langweilig in einem guten Sinne, wohlgemerkt! Denn man hat sich von den teuren Abfüllern weitgehend getrennt und vergibt primär Lizenzen an Abfüllbetriebe. Dadurch spart man sich Investitionen in Infrastruktur und wird weniger zyklisch. Denn die Abfüller übernehmen die Verhandlungen mit dem Einzelhandel. Coca-Cola verhandelt lediglich mit den Abfüllern, an denen man teilweise sogar noch beteiligt ist. Ein starkes Geschäftsmodell, das Abhängigkeiten herstellt und Pricing-Power ermöglicht. Der Wachstumsmotor des US-Konzerns aus Atlanta bleibt daher intakt.

Doch es gibt auch Risiken. Die Aktie von Coca-Cola ist auch dank des Status als Dividendenkönig stets ambitioniert bewertet. Ein KGV von über 25 ist keine Seltenheit. Laut der Ben-Graham-Formel benötigt der US-Konzern dafür ein Gewinnwachstum von etwa 8 % pro Jahr. Nun, das ist nicht in jedem Jahr der Fall. Deshalb halte ich die Aktie jetzt zum Beispiel auch eher für einen Watchlist-Kandidaten, den man günstiger als Must-have einsammeln kann.

Waste Management: Die Aktie ist ebenfalls ein teures Must-have!

Zu guter Letzt würde ich die Aktie von Waste Management (WKN: 893579) als ein Must-have bezeichnen. Doch auch hier nicht zu jedem Preis: Der US-amerikanische Entsorgungskonzern und Wiederaufbereiter wird derzeit zum Beispiel mit einem KGV von über 30 gehandelt. Die Dividendenrendite liegt deutlich unter 2 %. Es benötigt daher eher ein Gewinnwachstum je Aktie von über 10 % pro Jahr. Das ist definitiv nicht in jedem Jahr gegeben.

Dennoch bietet Waste Management eine Qualität, die außergewöhnlich ist. Es handelt sich hierbei um einen der wenigen Konzerne, die quasi ein natürliches Monopol besitzen. Der Grund liegt in der Infrastruktur. Mülldeponien sind im öffentlichen Raum begrenzt. Sie miefen. Keiner will sie in seiner Nachbarschaft haben. Zudem gibt es mit Städten und Gemeinden exklusive Verträge über die Müllabholung. Denn die Menschen und der Public Service in den USA haben natürlich ein großes Interesse daran, dass die Entsorgung stets und zuverlässig gesichert ist. Wettbewerber haben es aufgrund der Infrastruktur und der Verträge daher sehr schwierig, in diesem Markt Fuß zu fassen.

Allein deshalb ist und bleibt die Aktie von Waste Management für mich ein Must-have, aber auch eher ein Watchlist-Kandidat. Gelegentlich gibt es die Anteilsscheine günstig. Zum Beispiel, wenn es Streiks bei den Mitarbeitern in den USA gibt. Bei solchen News liege ich jedenfalls auf der Lauer und schlage bei der Top-Aktie ebenfalls das erste Mal zu.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway und Waste Management.

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