Die Zinswende ist für Sparer noch nicht das, was sie zu sein scheint 17.10.2022, 11:48 Uhr von Aktienwelt360

Die Zinswende für Sparer: Viele dürften derzeit hoffen, dass wir früher oder später mal wieder 1, 2, 3 % oder gegebenenfalls sogar noch mehr sehen werden. Das ist zwar noch ein Wunschtraum, allerdings stimmt die Tendenz. Die Europäische Zentralbank hebt die Leitzinsen an, und genau das prägt bereits die Konditionen bei gängigen Tages- und Festgeldkonten.

Allerdings ist die Zinswende für Sparer noch nicht das, was sie zu sein scheint. Weder qualitativ noch quantitativ. Lass uns einmal schauen, was uns erwartet. Beziehungsweise: Auf welchen Kompromiss man sich einlassen muss.

Die Zinswende für Sparer: In der Qualität kaum ausreichend

Bislang ist die Zinswende für die meisten Sparer noch eher gemächlich. Es gibt gerade einmal eine gute Handvoll Geldhäuser, die ihren Kunden einen höheren Zins bietet. So zum Beispiel die ING oder auch die Bank11. Versteh mich nicht falsch: Mit 1 % oder 1,11 % ist das Angebot top für den deutschen Markt. Das große Aber ist jedoch: Es reicht nicht.

Eine solche Rendite einzufahren ist zwar besser als nichts, aber im Endeffekt ist ein solcher Zinssatz zu wenig. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Inflation zu bekämpfen. Bloß, dass die Teuerung im Moment bei 10 % liegt. Das heißt, dass wir real trotzdem noch eine negative Rendite einfahren und keinen Schutz erhalten.

Zwar besteht die Chance, dass die Zinswende weitergeht. Aber das Angebot dürfte sich mit Blick auf die jetzige Inflation eher moderat verbessern. Selbst 2 oder 3 % wären nicht ausreichend, um der Teuerung effektiv etwas entgegenzusetzen.

Außerdem: Nur für kurze Zeit!

Die anvisierte Zinswende ist jedoch häufig auch quantitativ nicht der große Wurf für Sparer. Meistens sind derartige Angebote wie die 1 % oder die 1,11 % zeitlich limitiert. Nicht selten gibt es das als Lock-Angebot, zum Beispiel für Neukunden. Oder auch für Bestandskunden lediglich über wenige Monate hinweg. Danach fallen wir in der Regel auf einen geringeren Zinssatz zurück, zum Beispiel 0,3 %.

Mit diesem Angebot erhalten wir selbst auf ein Jahr kaum eine nennenswerte Rendite. Es handelt sich eher um ein Angebot, das wir dem Marketing zuordnen können. Jetzt ein früher Mover in dem sich beginnenden, verändernden Markt zu sein bringt womöglich Vorteile.

Aber die große Zinswende für Sparer sehe ich bislang noch nicht. Weder qualitativ noch quantitativ. Das sollten wir wissen, wenn wir über derartige Angebote nachdenken.

Der Artikel Die Zinswende ist für Sparer noch nicht das, was sie zu sein scheint ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer