Dividendenfalle 2023: Kein Thema! Achte auf 3 Dinge 29.01.2023, 12:09 Uhr von Aktienwelt360

Die Dividendenfalle ist mit einer nahenden Dividendensaison 2023 mal wieder ein Thema. In der Praxis wissen smarte Investoren natürlich, dass High-Yield-Aktien dazu neigen, ein größeres Risiko zu besitzen. Es ist wie eigentlich überall im Leben: Alles hat seine zwei Seiten.

Heute wollen wir uns einmal darum kümmern, wie wir einer möglichen Dividendenfalle im Jahr 2023 begegnen können. Mit drei entscheidenden Merkmalen können wir als Einkommensinvestoren das Thema galant umschiffen.

Dividendenfalle in 2023: Das Unternehmen

Zunächst einmal sollten wir keine Aktie wegen der Dividende kaufen, sondern nur wegen des Unternehmens. Wir können gar nicht genug betonen, wie wichtig diese Erkenntnis ist. Das Unternehmen ist die Einheit, die letztlich die Ausschüttung bezahlt. Ist das Unternehmen intakt, so warten solide Ausschüttungen auf die Investoren. Wenn es hier Schwächen gibt, drohen Kürzungen oder eben ein großes Risiko, das auf eine Falle schließen lassen kann.

So weit zu den Basics. Kommen wir zur Praxis, wie man mit dem Unternehmen eine Dividendenfalle im Jahr 2023 umgeht. Im Kern geht es darum, dass wir ein zeitloses Geschäftsmodell identifizieren. Lebensmittel, Hygiene, Immobilien: So etwas kann funktionieren. Aufgrund der aktuellen Probleme wie Inflation und steigender Zinsen achte ich noch auf ein weiteres Merkmal: Pricing-Power oder die Möglichkeit, ein Wachstum zu erzielen, das die Inflation und die Teuerung hinter sich lässt.

Die beiden DAX-Versicherer sehen zum Beispiel einen sich verhärtenden Markt. Das heißt, dass der Markt enger wird, mehr Pricing-Power ermöglichen kann und durch steigende Zinsen zu einem soliden Wachstum neigt. Hier sehe ich deshalb nicht unbedingt eine Dividendenfalle im Jahr 2023, trotz teilweise höhere Dividendenrenditen.

Die Bilanz: Ein besonderes Merkmal

Vor dem Jahr 2022 war die Bilanz eigentlich ein Merkmal, das man als Einkommensinvestor vernachlässigen konnte. Niedrige Zinsen und günstige Refinanzierungskosten führten zu einem El Dorado für Wachstum mit einer steigenden Verschuldung. Wäre das Markt-Setting immer noch so, hätte das entsprechend weitere Gültigkeit. Dem ist aber nicht so, weshalb wir im Jahr 2023 auf so manche andere Dividendenfalle achten müssen. Selbst wenn das Geschäftsmodell noch so defensiv erscheint.

Die Bilanz ist ein neues, entscheidendes Merkmal. Eine hohe, drückende Verschuldung kann ein Unternehmen oder einen Konzern lähmen. Operativ kann es bedeuten, dass anstatt in Wachstum in die bilanzielle Stärke investiert werden muss. Im Worst-Case muss ein Management zu ungünstigeren Konditionen neu finanzieren, wodurch die Ergebnisse und die Cashflows belastet werden können.

Deshalb kann eine Dividendenfalle im Jahr 2023 auch bilanzieller Natur sein. Der smarte Investor achtet daher darauf, wie es um die Stärke der Bilanz bestellt ist, ehe man einfach investiert.

Dividendenfalle in 2023: Der Ausschüttungskontext

Zu guter Letzt achte ich beim Meiden einer Dividendenfalle immer auf den Kontext der Ausschüttungen. Dazu zählt an der Basis, ob eine Dividendenrendite zum Beispiel durch eine Sonderdividende verwässert ist. Aber entscheidender ist, wie sich der Wert der Dividendenrendite im aktuellen Bewertungs-Setting insgesamt einpflegt.

Die Dividende je Aktie sollte sehr nachhaltig sein. Dazu zählt, dass das Ergebnis je Aktie sie idealerweise tragen kann. Zudem sollte es ein Wachstum geben, das ein mögliches Dividendenwachstum operativ rechtfertigt. Entscheidend ist zudem, dass eine mögliche Ausschüttungspolitik ein tragendes Fundament bildet und keine Belastung oder Herausforderung darstellt. Ein Versprechen von 10 % Dividendenwachstum pro Jahr wäre so etwas, wo es in einigen Jahren zu Schwierigkeiten kommen kann.

Wer all das in die Waagschale wirft, der hat eine gute Chance, die besten ausschüttenden Aktien noch vor der Dividendensaison zu identifizieren. Keine Angst vor der Dividendenfalle, wenn man bei der Auswahl auf die wesentlichen Faktoren achtet.

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Autor: Vincent Uhr, Investmentanalyst


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