Münchener Rück-Aktie: Schon 50 % Kursplus und noch viel Potenzial 26.09.2023, 07:29 Uhr von Aktienwelt360

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Münchener Rück 563,50 EUR -0,04 % Lang & Schwarz

Die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) gehört seit Monaten zu den größten Gewinnern am Markt. Allein in den letzten 12 Monaten ist der Kurs um knapp 50 % auf aktuell 376 Euro gestiegen (Stand 22.09.2023). Damit hat die Aktie den DAX und die meisten anderen großen Aktienindizes weit hinter sich gelassen.

Aber ist der Zug bereits abgefahren, oder lohnt sich der Einstieg auch jetzt noch? Finden wir es heraus.

Die Münchener Rück-Aktie steigt auf neues Rekordniveau

Die Münchener Rück-Aktie ist nicht erst seit einigen Monaten ein starker Performer. Auch über mehrere Jahre betrachtet hat der Aktienkurs deutlich zugelegt. In den letzten 5 Jahren hat sich der Kurs beispielsweise verdoppelt. Erst im vergangenen Dezember hat die Aktie zum ersten Mal seit etwa 20 Jahren die Marke von 300 Euro übersprungen. Und erst vor wenigen Tagen hat die Aktie sogar ein neues Rekordhoch von mehr als 380 Euro erreicht.

Trotz dieser Kursrally ist die Aktie aber noch deutlich günstiger bewertet, als viele andere Unternehmen. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Nettogewinn je Aktie bei 24,63 Euro. Aktuell zahlt man also das 15-Fache des letzten Jahresgewinns für einen Anteilsschein. Für das laufende Jahr erwartet die Münchener Rück aber einen deutlichen Ergebnisanstieg auf 4 Mrd. Euro. Je Aktie könnte das Ergebnis auf etwa 30 Euro steigen, falls die Ziele erreicht werden.

Ob der Gewinn in diesem Jahr tatsächlich das angepeilte Niveau erreichen wird, ist allerdings schwer vorherzusagen. Da das Unternehmen Eine schwere Hurricanesaison in den USA, oder irgendeine andere große Naturkatastrophe könnte das Ergebnis empfindlich beeinträchtigen.

Langfristig dürften die Gewinne aber weiter steigen. Denn einerseits ist die Münchener Rück seit Jahren ein kontinuierlicher Käufer eigener Aktien. Allein in den letzten 10 Jahren ist dadurch ein Viertel der eigenen Aktien vom Markt verschwunden. Das hat dazu geführt, dass der Gewinn je Aktie schneller gestiegen ist, als der absolute Gewinn und auch der Aktienkurs entsprechend angeschoben wurde.

Steigende Gewinne heben das Kurspotenzial

Aber es gibt noch weitere Gründe, die dafür sorgen sollten, dass die Gewinne in den kommenden Jahren weiter steigen. Denn inzwischen kann die Münchener Rück nach einigen Jahren des Preisdrucks wieder größere Preiserhöhungen durchsetzen und ist deshalb bereit, deutlich mehr Kapazität anzubieten. Das Geschäftsvolumen wächst also nach Jahren der Stagnation wieder.

Ein dritter Faktor, der die Profitabilität stützen wird, ist die Tatsache, dass die Münchener Rück umfangreiche Kapitalanlagen in der Bilanz stehen hat. Ende Juni hatten diese Kapitalanlagen einen Wert von mehr als 200 Mrd. Euro. In den vergangenen Jahren ist die Rendite des Portfolios kontinuierlich gesunken. Dank der weltweiten Zinswende dürfte sich dieser Trend umkehren und die Rendite langsam wieder steigen und den Gewinn antreiben.

Legt man sich die Aktie der Münchener Rück nun ins Depot und lässt sie dort für viele Jahre liegen, kann man aus meiner Sicht mit einer ordentlichen Rendite rechnen. Allerdings sollte man auch keine Wunder erwarten. Eine weitere Kursverdoppelung innerhalb von nur 5 Jahren ist zwar möglich, aber dafür müsste sich auch der Gewinn je Aktie in dem Zeitraum etwa verdoppeln.

Worauf man sich aber verlassen kann, ist die steigende Dividende. Mit den Gewinnen dürfte auch die Dividende kontinuierlich weiter steigen. In diesem Jahr wurden 11,60 Euro je Aktie ausgeschüttet, was aktuell einer Rendite von 3 % entspricht. Im Durchschnitt soll die Ausschüttung um mindestens 5 % pro Jahr steigen. Hier bietet sich also auch noch die Chance ein attraktives Nebeneinkommen zu generieren.

Der Artikel Münchener Rück-Aktie: Schon 50 % Kursplus und noch viel Potenzial ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien der Münchener Rückversicherung. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2023

Autor: Dennis Zeipert, Investmentanalyst


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