Anzeige
+++Hot Stock!: China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?! China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?!+++
Novo Nordisk

Ist die Dividende noch sicher?! 17.04.2026, 06:15 Uhr von Aktienwelt360

Die Dividende von Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) ist für viele Investoren ein prägendes Renditemerkmal. Mit ihrem Status als Dividendenaristokrat und dem regelmäßigen Wachstum liefert sie nicht nur ein wachsendes passives Einkommen. Sondern für viele einen Zusatzverdienst, der sogar mit der Inflation mithalten kann. Eigentlich der ideale Mix, zumal der Fokus auf Diabetes einen defensiven Geschäftsbereich eröffnet.

Wäre da nicht das Wörtchen „eigentlich“. Denn bei Novo Nordisk ist Vieles derzeit nicht mehr sicher. Die Aktie hat seit ihren Hochs rund 75 % an Wert eingebüßt. Die Dividendenrendite ist auf einen sagenhaften Wert von rund 5 % gestiegen. Wir erkennen an dem „eigentlich“, dass der Aktienmarkt die Sicherheit der Dividende durchaus anzweifelt.

Zurecht? Finden wir es heraus. Betrachten wir die Aktie von Novo Nordisk. Das Gute und das Schlechte. Vielleicht auch einmal getrennt voneinander, ehe wir zu einem smarten Fazit kommen.

Novo Nordisk: Die Dividende wirkt zunächst sehr sicher!

Fangen wir mit dem Positiven an: Grundsätzlich wirkt die Dividende von Novo Nordisk durchaus sehr sicher und bezahlbar. Das Management schüttete zuletzt 11,70 Dänische Kronen für und im Geschäftsjahr 2025 aus. Bei einem Gewinn je Aktie von 23,03 Dänischen Kronen liegt das Ausschüttungsverhältnis auf einem bequemen Niveau von 50,8 %. Man könnte fast sagen: Die Dividende wäre grundsätzlich zwei Mal leistbar.

Das „eigentlich“ greift aber auch hier. Denn Novo Nordisk rechnet im Geschäftsjahr 2026 mit einem rückläufigen Gewinn von bis zu 13 %. Bleiben wir jedoch positiv: Selbst dann dürfte das Ausschüttungsverhältnis mit einem Wert von 58,4 % auf einem nachhaltigen Niveau bleiben. Die eigentlichen Wachstumstreiber sind intakt: Diabetes ist eine Volkskrankheit. Es besteht die Chance, auch im Adipositas-Markt Fuß zu fassen. Zudem verpflichtet der Status als Dividendenaristokrat, dass das Management der Dänen die eigene Ausschüttungssumme je Aktie möglichst stabil hält.

Positiv werte ich außerdem, dass die Novo Nordisk Foundation als Ankeraktionär die Interessen aller Investoren bündeln dürfte. Für den Stiftungsbetrieb benötigt man regelmäßige Gelder. Auch deshalb ist der dänische Konzern irgendwo angehalten, seine Dividende möglichst sicher auszuzahlen. Alles takko, also? Nun ja. Aus einer rosaroten Brille zunächst schon.

Der Trend, die Konkurrenz, das langsamere Wachstum

Wenn wir genauer hinsehen, erkennen wir die Stolpersteine. Novo Nordisk besitzt ein Geschäft, das derzeit kaum Wachstum liefert. Ein Ergebnisrückgang von bis zu 13 % wirkt zunächst nicht wie ein temporäres Problem. Nach einer Phase mit deutlich zweistelligem Wachstum läutet es quasi eine vollkommen neue Episode für den dänischen Konzern ein. Ich persönlich rechne auch mit mindestens zwei Jahren des Übergangs. Positiv wäre, wenn das Management im Jahr 2027 den Stand aus 2026 halten könnte, um danach wieder mit einem moderaten Wachstum anzugreifen. Sicher erscheint das jedoch nicht. Für die Dividende ist der Trend zumindest bedenklich. Denn die Spanne zwischen Dividende und Gewinn je Aktie wird immer geringer.

All das liegt daran, dass Novo Nordisk massiv die Konkurrenz spürt und eine Phase des intensiven Wettkampfs bevorsteht. Eli Lilly scheint leicht besser zu sein. Dafür senken die Dänen die Preise für ihre Produkte. Es könnte Marktanteile sichern. Würde aber ebenso zu Margendruck führen. Mit Blick auf die Dividende müssen wir daher schon festhalten, dass strukturelle Probleme vorhanden sind. Der Markt wird nicht einfacher, auch wenn es vielfältige Wachstumsmöglichkeiten gibt.

Zu guter Letzt sollten wir außerdem bedenken, dass Novo Nordisk die eigene Dividende zuletzt nicht einmal mehr um 3 % im Jahresvergleich erhöht hat. Das Management geht selbst einen vorsichtigen Weg. Es wirkt nicht sehr zuversichtlich, dass man nun nach Jahren des rasanten Wachstums die Handbremse deutlich anzieht.

Und, ist die Dividende von Novo Nordisk sicher?!

Mein Fazit fällt daher gemischt aus. Einerseits bin ich überzeugt, dass Novo Nordisk sich seine Dividende leisten kann und wird. Die nächsten drei Jahre sollten eher nicht problematisch sein. Zwar wird es voraussichtlich kein rekordverdächtiges Ausschüttungswachstum geben. Dafür aber Beständigkeit mit tendenziell rund 5 % Dividendenrendite. Das ist ein Mix, den ich auf dem aktuellen Niveau attraktiv finde.

Dennoch steigt das Risiko. Novo Nordisk besitzt Konkurrenz, einen intensiven Wettbewerb und muss zeigen, dass man den operativen Trend beim Gewinnrückgang durchbrechen kann. Erst dann dürfte der Markt wieder zuversichtlicher sein. Aber um auch das zu betonen: Dann dürftest du die Aktie nicht mehr zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis um 10 und mit 5 % Dividendenrendite kaufen können.

Der Artikel Novo Nordisk: Ist die Dividende noch sicher?! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

10.000 % Rendite & mehr: Das Geheimnis von Amazon & Netflix geknackt!

Aktien wie Amazon, Netflix oder Monster Beverage haben in den letzten Jahrzehnten enorme Renditen gebracht. Mit dem richtigen Einstiegszeitpunkt waren sogar über 77.000 % Rendite möglich.

Dabei folgen solche Unternehmen klaren Mustern. In unserem kostenlosen Sonderbericht decken wir die Geheimnisse der besten Aktien auf – leicht verständlich und auf den Punkt gebracht.

Gratis-Report kostenlos anfordern

Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Novo Nordisk.

Aktienwelt360 2026

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer