Post-Corona-Turbo: Diese Wachstumsaktie mit KGV 35 dreht jetzt so richtig auf! 24.03.2023, 08:28 Uhr von Aktienwelt360

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Als Unternehmen in der Urlaubsbranche hatte Airbnb (WKN: A1J84E) stark unter der Coronakrise zu leiden. Umso mehr profitiert Airbnb nun vom Ende der Pandemie und kann seine langfristige Wachstumsstory fortsetzen. So konnte das Unternehmen aus San Francisco von 2017 bis 2022 seine Umsätze von 2,6 Mrd. US-Dollar auf 8,4 Mrd. US-Dollar mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 26,8 % pro Jahr mehr als verdreifachen.

Nachfolgend wollen wir untersuchen, warum Airbnb, trotz gestiegenen Aktienkurses und einer im Vergleich zu den Vormonaten erhöhten Bewertung, für langfristig orientierte Anleger noch immer ein interessantes Investment sein könnte.

Airbnb kommt gestärkt aus der Coronakrise

Im Rahmen der Coronakrise erlitt Airbnb im Jahr 2020 einen Umsatzrückgang in Höhe von 30 %, nachdem es in seiner Vergangenheit immer nur ansteigenden Umsätze kannte. Bemerkenswert ist jedoch, wie stark Airbnb aus der Coronakrise zurückgekommen ist. So erzielte das Unternehmen in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 ein Umsatzwachstum in Höhe von 77,4 % bzw. 40,2 %. Darüber hinaus konnte das Unternehmen in dem im Dezember 2022 beendeten Geschäftsjahr mit 1,9 Mrd. US-Dollar zum ersten Mal ein positives Nettoergebnis ausweisen.

Zu berücksichtigen ist, dass aufgrund des hohen Inflationsumfeldes und der schwierigen wirtschaftlichen Lage, die direkt auf die Coronapandemie folgten, Airbnbs Comeback unter normalen Umständen wahrscheinlich noch stärker ausgesehen hätte. Dementsprechend könnte das starke Wachstum des Unternehmens, sobald die wirtschaftlichen Gegebenheiten sich wieder normalisiert haben, noch deutlich länger anhalten.

Die Coronapandemie verschaffte Airbnb jedoch einen unverhofften Wachstumstreiber. Aufgrund des in der Pandemie ausgelösten und seitdem zunehmenden Trends zum Homeoffice arbeiten immer mehr Menschen von zu Hause aus. Einige haben hierbei für sich festgestellt, dass das mobile Arbeiten jedoch nicht nur von zu Hause möglich ist, sondern sich auch schönere Destinationen als Arbeitsplatz anbieten.

So sind Aufenthalte, die länger als sieben Tage andauern, im letzten Quartal 2022 um 40 % gegenüber dem Vor-Corona-Vergleichszeitraum angestiegen. Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn man sich Langzeitbuchungen, die bei Airbnb einen Buchungszeitraum von mindestens 28 Tage konstituieren, anschaut. So beträgt der Anteil von Long-term-Buchungen an den Gesamtbuchungen mittlerweile 21 %, während dieser in der Vor-Corona-Zeit noch bei 16 % lag. Es ist schwer vorstellbar, dass der Trend zum mobilen Arbeiten in den nächsten Jahren umgekehrt wird, wodurch Airbnb langfristig vom Homeoffice-Trend profitieren könnte.

Starke Margen durch vorteilhaftes Geschäftsmodell

Einen Vorteil, den Airbnb gegenüber vielen Wettbewerbern hat, ist sein Asset-Light-Geschäftsmodell. Denn während viele Wettbewerber Unsummen für den Bau und die Instandhaltung von Hotels bzw. Unterkünften ausgeben, tritt Airbnb als reine Vermittlerplattform auf und kassiert bei jeder Buchung eine Provision. Dies sollte Airbnbs Margen mit zunehmendem Wachstum überproportional erhöhen. Dabei verfügt Airbnb im Vergleich zu vielen anderen Growth-Unternehmen bereits heute über starke Margen. So konnte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr eine Bruttomarge von 82,2 % und eine Free-Cashflow-Marge von 31,2 % aufweisen. Dementsprechend könnten die Gewinne des Unternehmens unter Berücksichtigung der frisch erreichten Nettoprofitabilität zukünftig einen regelrechten Auftrieb erhalten.

In den letzten Monaten hat die Airbnb-Aktie eine starke Rally hingelegt. Nachdem die Aktie am 28. Dezember 2022 ein 52-Wochen-Tief erreichte (81,91 US-Dollar), legte Sie innerhalb von weniger als 3 Monaten um über 47 % zu und notiert aktuell zu einem Kurs von 121,17 US-Dollar (Stand 22.03.2023). Diese Rally hat dazu geführt, dass die Aktie mittlerweile zu einem 2023er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 35 gehandelt wird, was bei Berücksichtigung des starken Wachstums und dem Erreichen der Gewinnschwelle jedoch nicht überteuert sein muss.

Nachdem Airbnb während der Coronapandemie als Reiseunternehmen stark zu leiden hatte, wächst das Unternehmen nun mit starken Raten und verfügt mit der steigenden Anzahl an Langzeitbuchungen über einen zusätzlichen Wachstumstreiber. Darüber hinaus dürfte das Erreichen der Profitabilität gepaart mit den starken Margen die Gewinne in Zukunft deutlich erhöhen. Sollte sich dann auch noch das wirtschaftliche Umfeld positiv verändern, wodurch zusätzliches Geld für Reisen zur Verfügung stehen würde, könnte die Wachstumsstory von Airbnb noch lange anhalten.

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Samuel Tazman besitzt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2023

Autor: Samuel Tazman, Investmentanalyst


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