Selbst wenn du Aktien und nicht ETFs kaufst: Sei passiv 14.06.2023, 08:13 Uhr von Aktienwelt360

In Aktien oder ETFs zu investieren ist eine Grundsatzentscheidung für die meisten Investoren. Egal wie du dich entscheidest, auf einen Nenner solltest du dich einlassen. Sei am besten möglichst passiv und ich bin überzeugt, dass du deine Ergebnisse bedeutend verbessern kannst.

Wie das funktionieren soll? Wirklich eine hervorragende Frage. Nein, als Stock-Picker musst du nicht versuchen, einen passiven Indexfonds zu imitieren oder in sonstiger Weise deinen Ansatz abzuändern. Es reicht, wenn du dich auf wesentliche Erfolgsrezepte konzentrierst, die bei den meisten Formen der Geldanlage entscheidend sind.

Aktien, ETFs: Sei passiv

Wer mit ETFs ein Vermögen machen möchte, der sucht sich häufig einen Indexfonds aus und investiert einen Betrag in ihn. Das heißt übersetzt: Man investiert lediglich in ein Produkt und hält an diesem Weg möglichst langfristig fest. Eine sehr banale Erkenntnis. Aber das ist es, was diesen Ansatz so passiv macht.

Das sollten wir uns als Stock-Picker möglichst ebenfalls aneignen. Natürlich nicht, indem wir vereinzelte Aktien kaufen. Ein diversifiziertes Portfolio kann und sollte möglich sein. Aber es bedeutet, dass wir uns auf eine Aktie, wenn wir sie ausgewählt haben, einschießen sollten. Wir haben schließlich unsere Investitionsthese und sollten möglichst lange daran festhalten.

Das Problem, wenn man nicht passiv, sondern sehr aktiv ist: So mancher Investor neigt zu großem Aktionismus. Anstatt den eigenen Aktien und Unternehmen die Zeit zu geben, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren und ihre Stärke zu demonstrieren, entscheiden sie sich immer neu. Sehr häufig passiert es dann sogar, dass Anleger eine Aktie kaufen, einen Verlust gerade so aussitzen (oder zu einem schlechten Zeitpunkt mit Verlust verkaufen!) und in ein neues Unternehmen und eine neue Aktie investieren. Das, was dann passiert, ist ziemlich klar: Man hat kaum Beständigkeit im Portfolio und man zahlt als Investor jede Menge Handelsgebühren.

Anstatt einem solchen Prozedere zu verfallen, sollte man möglichst passiv bleiben. Ja, auch mit Aktien: Wir kaufen sie, um sie langfristig zu halten und damit vom Zinseszinseffekt zu profitieren und uns mit wachsenden Gewinnen im Idealfall vermögender zu machen. Wenn es etwas gibt, das wir uns von ETF-Investoren abschneiden sollten, dann das.

Wichtig: Was das nicht bedeutet!

Passiv bei Aktien zu bleiben heißt jedoch nicht, dass man sich ähnlich wie bei einem ETF kaum aktiv um seine Auswahl kümmern muss. Nein, sondern es bedeutet trotzdem, dass wir mit jeder Menge Research die besten Unternehmen und die besten Aktien identifizieren sollten. Das ist ein bedeutender Unterschied: Der eher langweilige Part passiert erst, nachdem wir gekauft haben.

Wir als Investoren müssen dennoch unsere Hausaufgaben machen. Danach bietet es sich jedoch an, in einer Phase, in der wir nicht kaufen wollen, einfach mal nichts zu tun, passiv zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass unsere guten Unternehmen und unsere guten Aktien uns langfristig reicher machen. Wobei es ausreicht, diese Thesen hin und wieder zu überprüfen.

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Autor: Vincent Uhr, Investmentanalyst


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