Und der Gewinner heißt … Netflix! 09.11.2024, 04:25 Uhr von Aktienwelt360

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Keine Frage: Netflix (WKN: 552484) ist ein Gewinner. Und alle Investoren, die früh eingestiegen sind, haben direkt sehr viel mit gewonnen. Wenn wir alleine zehn Jahre zurück in die Vergangenheit springen, so sehen wir eine bemerkenswerte Performance. So konnte die Aktie von ca. 44 Euro bis auf momentan 702 Euro klettern. Damit hätte man ein eigenes Depot sehr weit vorangetrieben.

Netflix hat aber offenbar auch in anderer Hinsicht gewonnen. Erste Analysten und Marktbeobachter sprechen davon, dass der Streaming-Platzhirsch und gleichzeitig auch Streaming-Pionier den Wettkampf mit Wettbewerbern wie Disney oder auch Amazon für sich entscheiden konnte.

Der Markt mag sich weiterentwickeln. Es könnte jedoch gute Gründe für diese These geben, die wir uns selbstverständlich heute vor Augen führen möchten.

Netflix: Darum der große Gewinner

Wie die US-Ausgabe von Yahoo Finance es passend zusammenfasst, hat Netflix in den vergangenen Jahren offenbar sehr viele Fäden richtig verknüpft. Die Gesamtstrategie des Streaming-Platzhirschs sei diejenige, die am erfolgversprechendsten gewesen sei. Natürlich: In der Retrospektive ist man immer schlauer.

Trotzdem sei Netflix zuletzt sehr aktiv und fortschrittlich vorangegangen und können nun die Lorbeeren dafür ernten. Bestes Beispiel: Das sogenannte Password-Crackdown. Hierunter verstehen wir, dass die Streaming-Unternehmen gegen Kunden vorgehen wollten, die ihre Passwörter miteinander teilen. Seit Mai des Jahres 2023 habe der Streaming-Konzern rund 50 Mio. neue Mitglieder gewinnen können. Das wiederum führe zu der These, dass das Management hier offenbar die richtigen Mittel und Wege gefunden hat.

Allerdings ist das nicht alles. Netflix seit auch der Gewinner der Streaming-Wars, da das Geschäft mittlerweile profitabel skaliert. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024 konnte der Streaming-Konzern ein Nettoergebnis in Höhe von 6,9 Mrd. US-Dollar vorweisen. Möglicherweise sei das jedoch erst der Beginn des profitablen Geschäfts. Denkbar sei, dass ein Margenprofil wie im klassischen Broadcasting-Segment möglich sei. Diese haben lange Zeit in einer Spanne zwischen 40 % und 50 % gelegen. Mit einer derzeitigen operativen Marge von 27 % sei daher sogar noch weiterer Spielraum vorhanden.

Entscheidend sei für den Moment jedoch, dass Netflix auf ein profitables Geschäft zurückgreifen kann. Anders als bei Disney+, Amazon und weiteren Wettbewerbern, wo die Streaming-Sparten noch Geld aufzehrten. Das wiederum erhöhe die Wettbewerbsfähigkeit. Mit den freien Mitteln seien Reinvestitionen nötig, die andere Wettbewerber aus ihren übrigen Geschäftsfeldern abziehen müssten. Dass das kein Selbstläufer wäre, hätten wir in den vergangenen Quartalen mit Blick auf einige Konkurrenten gesehen.

Die ewige Nummer 1?

Für mich ist an der These durchaus etwas dran: Netflix ist offenbar ein Gewinner. Zumindest im Moment. Der Streaming-Pionier besitzt ein goldenes Händchen für Umwälzungen im Markt. Allmählich scheint auch vermehrt ein Glücksgriff bei der Content-Herstellung zu gelingen. Kurzum: Es macht sich bemerkbar, dass das Management über Jahrzehnte an Erfahrungen in diesem Geschäftsbereich zurückblicken kann. Vielleicht ist das ein entscheidender Unterschied. Auch hinsichtlich der eigentlich namhaften Konkurrenz wie Disney mit seinem Spielfilm- und Kabelgeschäft. Sowie Amazon, das historisch gesehen immer erfolgsverwöhnt gewesen ist.

Netflix setzt neue Trends im Streaming-Markt. Angefangen von der Werbung. Bis hin zum Account-Sharing und dem Aufbrechen dieser Möglichkeiten. Trotzdem würde ich noch nicht sagen, dass der Wettbewerb klar ausgefochten ist. Weiterhin gilt, dass jeder Streamer in jedem Jahr erstklassige Formate herstellen muss. Tendenziell sehe ich Walt Disney in dieser Hinsicht in einer vorteilhaften Situation. Der Micky-Maus-Konzern verfügt einfach über sehr viele beliebte Content-Universen, die man mit einer hohen Trefferquote monetarisieren kann.

Trotzdem glaube ich, dass Netflix ein potenziell dauerhafter Gewinner sein wird. Die Aktie ist seit Jahrzehnten ein Erfolg. Mittlerweile liegt die Börsenbewertung bei 323 Mrd. US-Dollar. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 30 bis 35 mag nicht günstig sein. Auch diese Kennzahl unterstreicht jedoch, dass das Management in den vergangenen Jahren viel richtig gemacht hat und das Geschäftsmodell zur Profitabilität führte.

Insbesondere wenn das profitable Wachstum weitergeht, teile ich eine Überzeugung: Netflix bleibt weiterhin ein Gewinner.

Der Artikel Und der Gewinner heißt … Netflix! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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