Warum Warren Buffett nicht in Wachstumsaktien investiert 24.12.2022, 09:39 Uhr von Aktienwelt360

Warren Buffett investiert nicht in Wachstumsaktien. Das heißt nicht, dass seine Aktien nicht mehr wachsen. Wohl aber, dass die Growth-Komponente eine untergeordnete Rolle spielt. Selbst ein Beispiel wie Amazon hat das gezeigt, die kleinere Beteiligung an Snowflake werte ich hingegen als einen Ausflug seiner beiden rechten Hände Ted und Todd.

Aber bleiben wir bei Amazon. In das US-amerikanische Tech-Unternehmen investierte Warren Buffett erst sehr spät. Ein Fehler, wie er es im Nachhinein nannte. Allerdings ein Fehler mit System: Er wartete, bis der Konzern etabliert und auch profitabel gewesen ist. Eigentlich handelt es sich dabei um die ganze Geschichte. Doch hat das wiederum ein System, das wir heute näher ausführen wollen.

Warren Buffett: Darum keine Wachstumsaktien

Es hat mit der ersten Regel von Warren Buffett zu tun, warum er nicht in Wachstumsaktien investiert. Sie lautet: Verliere niemals Geld. Natürlich sollte auch hier der Ansatz derart gestaltet sein, dass man in mehr Fällen Geld gewinnt als verliert. Vom Ansatz her steckt das Orakel von Omaha sein Vermögen jedoch lieber in profitable Unternehmen und solche, die bereits über Wettbewerbsvorteile verfügen.

Das ist eine sehr banale Erkenntnis. Aber sie bedeutet, dass Warren Buffett bewusst spannende Growth-Stories außen vor lässt, bis sie profitabel sind, ihr Geschäftsmodell dominieren, Wettbewerbsvorteile ausgebildet haben und mit einem freien Cashflow glänzen können. Auch wenn vorher ein nicht unerheblicher Teil der Rendite generiert wird: Darauf verzichtet der Starinvestor bewusst, um eine sicherere Rendite einzufahren.

Das Investieren in unprofitable Unternehmen mag er hingegen nicht. Warren Buffett setzt lieber auf echte Gewinnrenditen als auf mögliche Wertversprechen in der Zukunft. Das ist die eigentlich recht einfache Geschichte, warum das Orakel von Omaha Wachstumsaktien eher meidet. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem sie so reif sind, dass sie seinen Ansprüchen genügen.

Eigentlich ziemlich simpel, oder?

Es ist daher so einfach, wie es klingt: Warren Buffett setzt nicht auf Wachstumsaktien, weil es nicht sein Ansatz ist. Aber der Inhalt ist umso entscheidender. Solche Growth-Aktien sind es nicht, was er tendenziell für attraktiv hält. Der Ansatz des Orakels von Omaha basiert auf erfolgreichen, profitablen Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen. Nicht darauf, die Erfolgsgeschichten zu identifizieren, die das zukünftig liefern können.

Gerne verzichtet er also auf die Rendite auf dem Weg dahin, um hinterher eine solide Gewinnrendite und mehr Sicherheit zu erhalten. Das Meiden von Verlusten hat im Ansatz des Orakels von Omaha eben größte Priorität.

Der Artikel Warum Warren Buffett nicht in Wachstumsaktien investiert ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Snowflake.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer