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Hohe Wachstumsraten in den Bereichen Rohstoffe und Finanzderivate 28.08.2025, 13:59 Uhr von DZBank

Deutsche Börse: Hohe Wachstumsraten in den Bereichen Rohstoffe und Finanzderivate
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Deutsche Börse: Hohe Wachstumsraten in den Bereichen Rohstoffe und Finanzderivate


Die Deutsche Börse AG deckt mit ihren Geschäftsbereichen die gesamte Wertschöpfungskette von Finanzmarkttransaktionen ab. Dies umfasst die Bereitstellung von Indizes, die Entwicklung von Daten- und Softwarelösungen sowie den Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten. Fundamental konnte der Konzern zuletzt durch ein robustes Quartalsergebnis auf sich aufmerksam machen. 

Strukturelles Wachstum und Skaleneffekte

Die Deutsche Börse AG hat am 24. Juli 2025 ihren Bericht für das 2. Quartal veröffentlicht. Trotz der Normalisierung der Aktienmarktvolatilität und einem schwächeren US-Dollar-Wechselkurs zeigt der Konzern weiterhin strukturelles Wachstum und starke operative Skaleneffekte. Die Nettoerlöse stiegen im 2. Quartal 2025 um 4 % auf 1,505 Mrd. Euro, obwohl das Treasury-Ergebnis niedriger ausfiel. Dies zeigt, dass das Kerngeschäft der Deutschen Börse stark und resilient ist, unabhängig von den Erträgen aus dem Treasury-Bereich. Die für die Steuerung der Gruppe relevanteren Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis, die das Ergebnis aus dem Bankgeschäft und ähnlichen Geschäften ausschließen, stiegen sogar um 10 % auf 1,298 Mrd. Euro. Dies lag laut Unternehmensangaben erneut leicht über den eigenen Erwartungen. Besonders auffällig ist das Wachstum in spezifischen Geschäftsfeldern. Die Nettoerlöse im Bereich Rohstoffe (Commodities) stiegen um 32 %. Im Bereich Finanzderivate setzte sich die rege Handelsaktivität mit einem Anstieg des ausstehenden Nominalvolumens im OTC-Clearing von 23 % fort. Diese Zahlen verdeutlichen die Stärke und den Erfolg des Unternehmens in diesen spezifischen Märkten.

 

Die Wachstumstreiber der Deutschen Börse

Anstatt nur von Marktentwicklungen zu profitieren, setzt die Deutsche Börse auf eine gezielte Wachstumsstrategie. Der Finanzvorstand der Deutsche Börse AG, Gregor Pottmeyer, hebt hervor, dass das strukturelle Wachstum des Konzerns das Ergebnis einer langfristigen Wachstumsstrategie ist. Diese Strategie fokussiert sich auf Produktinnovationen, die Akquise von Neukunden und die Gewinnung von Marktanteilen. Durch die gezielte Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen sollen neue Kundengruppen erschlossen und bestehende Kundenbeziehungen vertieft werden. Die Akquise von Neukunden zielt darauf ab, die Reichweite des Konzerns zu erhöhen und neue Märkte zu erschließen. Parallel dazu strebt die Deutsche Börse an, ihren Anteil am bestehenden Markt zu vergrößern und sich so gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Ein weiterer wichtiger Wachstumstreiber sind die verstärkten Vermögensströme, die nach Europa fließen. Dies führt in vielen Geschäftsbereichen des Konzerns zu einem Anstieg der Handelsaktivitäten. In Verbindung mit einem unterproportionalen Anstieg der operativen Kosten von 3 % auf 620 Mio. Euro konnte die Deutsche Börse im 2. Quartal starke operative Skaleneffekte erzielen. Der Konzern konnte so seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 5 % auf 891 Mio. Euro steigern. Ohne das Treasury-Ergebnis stieg das EBITDA sogar um 19 % auf 684 Mio. Euro.

 

Ausblick und Prognose für 2025

Neben der Präsentation des Quartalsberichts wurde auch die Jahresprognose trotz der rückläufigen Aktienmarktvolatilität und dem schwächeren US-Dollar-Wechselkurs bestätigt. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit Nettoerlösen von rund 5,2 Mrd. Euro (ohne Treasury-Ergebnis) und einem EBITDA von rund 2,7 Mrd. Euro (ohne Treasury-Ergebnis). Gregor Pottmeyer zeigt sich zuversichtlich für die 2. Jahreshälfte.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Deutsche Börse AG

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Deutsche Börse AG ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Deutsche Börse AG (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DJ6YZ8). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Deutsche Börse AG-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Deutsche Börse AG zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 26.08.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion


 
 

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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