Gold – Neue Allzeithochs im Visier! 20.10.2025, 16:00 Uhr von DZBank

Gold – Neue Allzeithochs im Visier!
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Der Goldpreis setzte seine dynamische Aufwärtsbewegung in den vergangenen Wochen weiter dynamisch fort und markierte zuletzt bei Notierungen über 4.000 USD neue Allzeithochs. Neben den weiterhin bestehenden Inflationssorgen konnte Gold dank der weiterhin angespannten geopolitischen Gemengelage von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ profitieren. Auch technisch bleibt die Ausgangslage bei Gold unserer Einschätzung nach weiterhin vielversprechend, wobei das gelbe Edelmetall nach der Konsolidierung im Bereich des 52-Wochenhochs nun die übergeordnete Trendfortsetzung ins Visier nehmen dürfte.

Die Lage: Geopolitische Spannungen und schwacher US-Dollar stützen!

Der Goldpreis konnte auch in den vergangenen Wochen vor allem in Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ profitieren. US-Präsident Donald Trump hatte am Rande der UN-Vollversammlung Ende September eine Kehrtwende in seiner Russland-Politik angekündigt, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin und der Kreml direkte Friedensverhandlungen mit der Ukraine über eine Beilegung des seit Jahren andauernden Militärkonflikts abgelehnt hatten. Entsprechend wollen die USA nun die Ukraine und ihre EU-Bündnispartner im Kampf gegen Russland unterstützen und haben in diesem Zusammenhang weitere Waffenlieferungen in Aussicht gestellt. Da die Kämpfe zwischen den Kriegsparteien mit unvermittelter Härte fortgesetzt werden und es zuletzt zu wiederholten Zwischenfällen mit russischen Drohnen und Militärflugzeugen im NATO-Hoheitsgebiet gekommen war, bleibt die Situation weiter angespannt, weshalb Gold auch mittelfristig als „sicherer Hafen“ gefragt bleibt. Support kam zuletzt auch von der Währungsseite. So haben sich einige Mitglieder des Geldpolitischen Rats der US-Notenbank laut dem jüngsten FOMC-Sitzungsprotokoll für weitere geldpolitische Lockerungen ausgesprochen. Da die US-Notenbank aller Voraussicht nach in den kommenden Sitzungen die Leitzinsen weiter senken wird, gab auch der US-Dollar zuletzt wieder gegenüber anderen Referenzwährungen wie dem Euro etwas nach. Da Gold wie andere Edel- und Industriemetalle in US-Dollar gehandelt wird, verbilligt sich der Kauf von Gold für Investoren außerhalb des US-Dollarraums, was die Goldnachfrage vor allem in China oder Indien ankurbeln dürfte.

Die Perspektive: Handelskonflikt zwischen USA und China eskaliert erneut!

Auch der erneut eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China dürfte die Nachfrage nach Gold weiter befeuern. Nachdem China kürzlich den Export Seltener Erden strenger reglementiert hatte, kündigte US-Präsident Donald Trump im Anschluss Schutzzölle in Höhe von 100 % auf chinesische Warenimporte an, die bereits ab dem 1. November in Kraft treten sollen. Die Antwort aus China ließ nicht lange auf sich warten, wobei die chinesische Regierung ihrerseits mit einer deutlichen Erhöhung der Importzölle auf Waren aus den Vereinigten Staaten gedroht hatte. Ob es Trump gelingt, mit seinem am vergangenen Sonntag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social veröffentlichten Statement – wonach die USA China helfen und nicht schaden wollen – die Wogen zu glätten, bleibt indessen fraglich. Denn China zeigte sich bislang wenig kompromissbereit und kündigte zu Beginn der neuen Woche Sonderabgaben für Schiffe, die sich in US-Besitz befinden, an. Entsprechend dürfte die Gemengelage im neu entflammten Handelskonflikt zwischen den USA und China zumindest kurzfristig weiter unübersichtlich bleiben, weshalb Gold als Krisenwährung weiter im Fokus stehen dürfte.

Trading-Taktik: Der Goldpreis konnte seine dynamische Aufwärtsbewegung zuletzt weiter fortsetzen und brach Anfang Oktober auf ein neues Allzeithoch oberhalb der Marke von 4.000 USD/Feinunze aus. Die Tatsache, dass der Goldpreis nach einer mehrtägigen Zwischenkorrektur auf ein neues Allzeithoch ausbrechen konnte, unterstreicht das bullische Gesamtbild. Es bietet sich daher an, bei bestehenden Long-Positionen den Stop-Loss auf 3.750 USD nachzuziehen.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DU237C) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar. 

Stand: 14.10.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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