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Gold vor Abschluss der Bodenbildung! 14.10.2026, 12:00 Uhr von DZBank

Gold vor Abschluss der Bodenbildung!
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© DZBank
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.239,00 PKT -0,26 % Lang & Schwarz
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Der Goldpreis konnte sich zuletzt weiter stabilisieren. Angesichts der weiterhin angespannten Situation im Nahost-Konflikt und dem Krieg in der Ukraine bleibt Gold als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten weiter gefragt, während der starke US-Dollar den Goldpreis weiterhin ausbremst. Auch technisch hat sich das Bild beim Goldpreis unserer Einschätzung nach weiter aufgehellt, nachdem zuletzt Rücksetzer unterhalb der Marke von 4.100 USD mit Käufen beantwortet wurden.

Die Lage: Nahost-Konflikt bestimmt weiterhin das Geschehen, Starker US-Dollar bremst!

Die weiterhin undurchsichtige Gemengelage im Nahost-Konflikt bestimmt das Geschehen auf dem internationalen Parkett. Während sich Unterhändler der USA und des Iran weiterhin um eine Rahmenvereinbarung zur Beilegung des seit Ende Februar andauernden Militärkonflikts bemühen, hat sich die Lage zuletzt weiter zugespitzt. Die vom Mullah-Regime im Iran unterstützten Huthi-Milizen haben ihre Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien zuletzt ausgeweitet und drohen offen mit einer Fortsetzung ihrer Offensive. Entsprechend dürfte Gold als Krisenwährung bei vielen Anlegern weiterhin im Fokus bleiben, zumal auch der Russland/Ukraine-Konflikt nach den verheerenden russischen Angriffen auf Metropolen in der Ukraine weiter eskaliert.  Gegenwind kommt hingegen weiterhin von der Währungsseite. Da die US-Notenbank angesichts der weiterhin steigenden Inflationssorgen im Zuge rekordhoher Ölpreisnotierungen aller Voraussicht nach die Leitzinsen im Zuge der anstehenden Notenbanksitzung erneut anheben wird, konnte der Greenback gegenüber anderen Leitwährungen weiter an Boden gewinnen. Damit verteuert sich der Erwerb von Gold, das wie andere Edel- und Industriemetalle in US-Dollar gehandelt wird, für Investoren außerhalb des US-Dollar-Raums, was die Goldnachfrage vor allem in Indien und China ausbremst.

 

Die Perspektive: Zentralbanken stocken bei Gold weiter auf!

Für Support sorgt bei Gold die anziehende Nachfrage seitens der internationalen Zentralbanken, welche die jüngsten Rücksetzer beim Goldpreis gezielt für Zukäufe genutzt hatten. Nachdem die internationalen Notenbanken allein in Q2 kumuliert rund 239 Tonnen Gold erworben hatten, setzte sich dieser Trend zuletzt auch im August weiter fort. Laut einer Erhebung des World Gold Councils wurden im August Käufe über kumuliert rund 39 Tonnen verzeichnet. Mit 20 Tonnen nahm die Peoples Bank of China hier erneut den Spitzenplatz ein, während Usbekistan und Polen ihre Bestände um jeweils 8 Tonnen nach oben gefahren hatten. Die Nachfrage seitens der internationalen Zentralbanken nach Gold dürfte angesichts wachsender Inflationsgefahren und geopolitischer Risiken weiter hoch bleiben. In einer Rede anlässlich der Global Precious Metals Conference in Sorrent betonte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel in diesem Zusammenhang, dass Gold angesichts der zunehmend unsicher werdenden Gemengelage bei vielen Zentralbanken künftig weiterhin eine wichtige Rolle bei der Diversifikation spielen wird.

 

Trading-Taktik: Der Goldpreis konnte sich in den vergangenen Wochen weiter stabilisieren. Bullisch ist dabei zu werten, dass Rücksetzer unterhalb der Marke von 4.100 USD. Ausgehend vom Swing-Low im Bereich unterhalb der Marke von 4.100 USD konnte der Goldpreis seine Aufwärtsbewegung zuletzt weiter fortsetzen. Gelingt der Ausbruch aus der mehrwöchigen Trading-Range oberhalb der Marke von 4.200 Punkten, sollte der Goldpreis seine Bodenbildung erfolgreich abschließen und die Basis für eine weitere Aufwärtsbewegung bilden. Es bietet sich an, Long-Positionen mit einem Stop-Loss unterhalb der Marke von 4.000 USD abzusichern.

 

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DN1P2M) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 13.10.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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