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Silber legt Basis für neue Aufwärtswelle! 04.03.2026, 11:00 Uhr von DZBank

Silber legt Basis für neue Aufwärtswelle!
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Nach dem konzertierten Angriff der USA und Israel auf den Iran dürfte Silber als Alternative zur klassischen Krisenwährung Gold als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten weiter in den Fokus der Investoren rücken. Auch technisch präsentiert sich Silber unserer Einschätzung nach in einer starken Verfassung, zumal Rücksetzer nach dem erfolgreichen Test des Supports im Bereich oberhalb der Marke von 70 USD mit Käufen beantwortet wurden, sollte Silber seine übergeordnete Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen.

Die Lage – US-Angriff auf den Iran lässt Lage im Nahen Osten eskalieren!

Silber rückt aktuell vor allem aufgrund der weiterhin angespannten geopolitischen Gemengelage erneut in den Fokus der Investoren. Nachdem die informellen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine einvernehmliche Einigung im Streit über das Atomprogramm des Iran gescheitert waren, eskaliert die Lage im Nahen Osten nach dem konzertierten Angriff der USA und Israel auf den Iran am vergangenen Wochenende. Nachdem die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Stellungen in den vergangenen Tagen weiter intensiviert hatten, antwortete das Mullah-Regime mit Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in der Region, wobei neben Israel auch Anrainerstaaten wie Kuwait, Saudi-Arabien, Dubai, die VAE und Bahrain von Drohnenangriffen aus dem Iran betroffen waren. Mit der mittlerweile von beiden Seiten bestätigten Tötung des geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Khamenei und der Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transitrouten für den Transport von Rohöl, durch den Iran, hat sich die Lage weiter verschärft, wobei sich die Kampfhandlungen aktuell mit unverminderter Härte fortsetzen. Damit dürfte Silber angesichts der weiter eskalierenden Lage im Nahen Osten von seinem Nimbus als „Krisenwährung“ profitieren.

Die Perspektive: Silber als Krisenwährung weiter gefragt – ETF-Nachfrage bleibt weiter hoch!

Laut einer Erhebung von Standard & Poors (S&P) verzeichneten Silber ETFs aufgrund der zuletzt gesehenen hohen Volatilität bei Silber zu Jahresbeginn 2026 weltweit Nettomittel-Abflüsse von rund 3 Mrd. USD, nachdem die Silberpreise Anfang Februar von ihren Höchstständen bei knapp 120 USD/Feinunze auf 70 USD korrigiert hatten. Angesichts der sich zuletzt weiter zuspitzenden Lage im Nahen Osten dürfte die Investment-Nachfrage bei Silber wieder deutlich anziehen. Vor allem in China und Emerging Markets wie Indien steht Silber auch bei institutionellen Investoren hoch im Kurs. So wurde Silber an der Börse in Shanghai im Februar mit einem Aufschlag von rund 10 USD je Feinunze gehandelt, während die Nettomittelzuflüsse bei Silber ETFs in Indien laut jüngst veröffentlichten Daten Ende Januar im Vorjahresvergleich um 139% auf umgerechnet rund 1,1 Mrd. USD angezogen hatten.

Trading-Taktik: Silber präsentierte sich in den vergangenen Wochen fester. Nachdem Anfang Februar Rücksetzer im Bereich der Marke von 70 USD mit Käufen beantwortet wurden, setzte Silber seine übergeordnete Aufwärtsbewegung weiter fort und dehnte seine Aufwärtsbewegung nach dem Überwinden der Marke von 80 USD weiter aus. Kurzfristig ist Silber nach dem dynamischen Kursanstieg der vergangenen Wochen überkauft, wobei zuletzt Kursavancen im Bereich des oberen Bollinger-Bands abverkauft wurden. Gelingt es Silber, die Marke von 90 USD auf Schlusskursbasis nach Abschluss der Konsolidierung über die Preis- bzw. die Zeitachse nachhaltig zu überwinden, sollte sich die übergeordnete Aufwärtsbewegung beim Silberpreis weiter fortsetzen. Es bietet sich an, den Stop-Loss bei bestehenden Long-Positionen auf 75 USD nachzuziehen.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Silber Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DU8JKV) auf den Silber Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Silber-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Silber Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Silber Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Silber Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,0.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Silber Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 03.03.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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