Royalty-Aktie vor Neubewertung

Gold Royalty massiv gewachsen: Warum die Aktie trotz Cashflow-Boom noch unterbewertet sein könnte 06.09.2026, 11:26 Uhr von MediaFeed

Royalty-Aktie vor Neubewertung: Gold Royalty massiv gewachsen: Warum die Aktie trotz Cashflow-Boom noch unterbewertet sein könnte
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Bis 2030 soll die zurechenbare Produktion deutlich steigen, während die Kostenbasis weitgehend stabil bleibt. Genau dieser operative Hebel könnte Cashflow, Gewinn und Bewertung von Gold Royalty kräftig antreiben.

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist eine dieser Konstellationen, die im Goldsektor selten lange unbemerkt bleiben.

Gold Royalty (ISIN CA38071H1064 WKN A2QPLC) ging 2021 mit gerade einmal 18 Royalties an die Börse. Heute umfasst das Portfolio nach Unternehmensangaben mehr als 250 Royalties und Streams. Die zugrunde liegende Beteiligungsbasis ist damit um das Vierzehnfache gewachsen.

Und doch notiert die Aktie unter dem IPO-Preis von 5 US-Dollar.

Der Kontrast ist offensichtlich: Das Portfolio ist seit dem IPO stark gewachsen, während der Aktienkurs lange hinterherlief.

Genau hier beginnt die spannende Frage: Ist der Markt noch immer auf die alte, kleine Gesellschaft von 2021 fixiert – während im Hintergrund längst ein deutlich breiteres, Cashflow stärkeres Royalty-Unternehmen entsteht?

Gold Royalty will nicht selbst Minen bauen oder steigende Betriebskosten einer Goldmine tragen. Stattdessen beteiligt sich das Unternehmen über Royalties und Finanzierungen an Projekten anderer Betreiber. Das Modell zielt darauf ab, an Produktion, Explorationserfolgen und Reservenwachstum teilzuhaben – mit einer Kostenstruktur, die nicht im gleichen Tempo wachsen muss.

– Anzeige – Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten – Advertorial/Werbung im Namen von Gold Royalty (ISIN CA38071H1064 WKN A2QPLC)

Gold Royalty: Wachstum ohne eigene Minenkosten

Während andere Unternehmen als Betreiber Cashflow aus Produktion erzeugen, verfolgt Gold Royalty einen anderen Weg: Das Unternehmen hält Royalties auf Minen und Projekte und partizipiert damit an deren Entwicklung.

Im Quartal zum 30. Juni 2026 stiegen die gesamten Erlöse, Einnahmen aus Landvereinbarungen und Zinserträge gegenüber dem Vergleichsquartal 2025 um rund 80 % auf 7,9 Millionen US-Dollar.

Auch die Goldäquivalent-Unzen, kurz GEOs, legten deutlich zu: um rund 31 % auf 1.757 GEOs.

GEOs machen unterschiedliche Metallzahlungen vergleichbar. Neben Gold können darin beispielsweise Silber, Kobalt oder andere Metallgutschriften enthalten sein, die in eine Goldäquivalent-Menge umgerechnet werden.

Die Finanzübersicht unterstreicht den deutlichen Anstieg bei Erlösen und bereinigtem EBITDA.

137 % mehr Nettogewinn: Die wichtigsten Kennzahlen

Das Wachstum zeigt sich nicht nur bei den Umsätzen. Gold Royalty meldete ein bereinigtes EBITDA von 5,6 Millionen US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 1,8 Millionen US-Dollar.

Der Nettogewinn lag damit rund 137 % über dem Vergleichszeitraum 2025.

  • Gesamterlöse, Landvereinbarungen und Zinserträge: 7,9 Millionen US-Dollar
  • Wachstum gegenüber dem Vorjahr: rund 80 %
  • Goldäquivalent-Unzen: 1.757 GEOs
  • GEO-Wachstum gegenüber dem Vorjahr: rund 31 %
  • Bereinigtes EBITDA: 5,6 Millionen US-Dollar
  • Nettogewinn: 1,8 Millionen US-Dollar

Für Anleger ist dabei nicht allein das Plus beim Gewinn relevant. Wichtig ist auch die Struktur dahinter: Gold Royalty konzentriert sich in seinem Portfolio vor allem auf Gold und Kupfer und erwartet über die kommenden fünf Jahre ein branchenführendes Wachstum bei den Goldäquivalent-Unzen.

Das schafft einen direkten Hebel auf steigende Gold- und Kupferpreise, ohne dass Gold Royalty selbst die operativen Kosten der zugrunde liegenden Minen tragen muss.

 

Schuldenfrei und mit 150 Millionen US-Dollar Kreditlinie

Ein weiterer Punkt sticht heraus: Gold Royalty beendete das Quartal mit mehr als 11,3 Millionen US-Dollar Cash und ohne Schulden.

Zusätzlich steht eine ungenutzte Kreditlinie über 150 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Darin enthalten ist eine Accordion-Option über weitere 25 Millionen US-Dollar.

Diese Finanzierungskapazität gibt dem Unternehmen Handlungsspielraum. Gerade im Royalty-Sektor kann verfügbare Liquidität entscheidend sein, um bei attraktiven Transaktionen schnell reagieren zu können.

Das Royalty-Modell besitzt zudem einen strukturellen Vorteil: Steigende Kosten auf den Minen treffen das Unternehmen nicht in derselben Weise wie einen Betreiber. Gold Royalty bleibt über seine Beteiligungen am Wert der geförderten Metalle engagiert, während der operative Partner die Mine führt.

Die Kombination aus wachsendem Portfolio, Fokus auf Gold und Kupfer, positiver Ertragsentwicklung und schuldenfreier Bilanz macht Gold Royalty zu einem Unternehmen, das man näher beobachten sollte.

Vom 18-Royalty-IPO zum Portfolio mit mehr als 250 Beteiligungen

Der Sprung von 18 auf mehr als 250 Royalties ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Deals. Er beruht auf mehreren Wachstumswegen, die sich gegenseitig verstärken.

Gold Royalty beschreibt dabei vier Säulen:

  • Übernahmen und Unternehmenszusammenschlüsse
  • Projektfinanzierungen gegen neu geschaffene Royalties
  • der Erwerb bestehender Royalties von Dritten
  • die organische Generierung neuer Royalties über das eigene Royalty-Generator-Modell

Schon in den ersten neun Monaten nach dem Börsengang konsolidierte das Unternehmen drei Gesellschaften. Allein dadurch kamen rund 150 Royalties in das bestehende Portfolio.

Das klingt zunächst nach schierer Masse. Entscheidend ist aber, wie unterschiedlich diese Royalties im Entwicklungszyklus verteilt sind: Einige Projekte liefern bereits Produktion oder stehen kurz davor. Andere liegen deutlich früher und repräsentieren optionales Potenzial für die Zukunft.

Die Portfoliokarte macht sichtbar, wie breit Gold Royalty seine Beteiligungen über den amerikanischen Kontinent verteilt hat.

Der Gedanke dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ein Royalty-Unternehmen kann sich frühzeitig Rechte auf potenzielle Minen sichern, ohne selbst jedes Projekt bis zur Produktion finanzieren und betreiben zu müssen.

Die vier Wachstumshebel: Warum das Royalty-Generator-Modell heraussticht

Im umkämpften Markt für produzierende Royalties gewinnt häufig der Käufer mit dem höchsten Preisangebot. Gold Royalty versucht deshalb, nicht ausschließlich auf Auktionen um fertige Cashflow-Assets angewiesen zu sein.

Die organische Generierung von Royalties spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Das Unternehmen sichert sich abgelaufene Claims in der Nähe bestehender Minen und Lagerstätten, vergibt diese Flächen anschließend an Betreiber und erhält im Gegenzug Royalty-Rechte. Diese Beteiligungen entstehen laut Management durch eigene Arbeit statt durch einen hohen Kapitaleinsatz aus der Unternehmenskasse.

Mehr als 70 Royalties – rund ein Drittel des Portfolios – wurden auf diese Weise generiert. Pro Quartal sollen etwa zwei bis drei weitere Royalties aus diesem Modell hinzukommen.

Das schafft einen bemerkenswerten strategischen Vorteil:

  • Frühphasige Optionen können ohne den Kaufpreis etablierter Royalties aufgebaut werden.
  • Die Liquidität bleibt für Beteiligungen reserviert, die bereits Cashflow liefern oder diesem nahe sind.
  • Betreiber entwickeln die Projekte weiter, während Gold Royalty an möglichen Erfolgen beteiligt bleibt.

Gerade weil frühe Explorationsprojekte unsicher sind, ist dieses Modell keine Garantie für künftige Einnahmen. Aber als Portfolioansatz schafft es eine stetig nachwachsende Pipeline – und genau diese Pipeline kann mit der Zeit einzelne große Werttreiber hervorbringen.

Royalty-Finanzierung: Kapital für den Minenbau, Beteiligung am Upside

Die zweite große Säule ist die Projektfinanzierung. Hier stellt Gold Royalty einem Entwickler Kapital bereit und erhält dafür eine neu geschaffene Royalty auf dem jeweiligen Projekt.

Ein konkretes Beispiel ist die Borborema-Mine in Brasilien. Gold Royalty finanzierte 2023 gemeinsam mit einer Fremdfinanzierung den Bau der Mine von Aura Minerals mit rund 31 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug erhielt das Unternehmen eine unbefristete Royalty auf das Projekt.

Das Spannende daran: Seit der Finanzierung sind die Reserven des Projekts laut Management deutlich gewachsen. Zudem wird bereits ein Jahr nach Produktionsbeginn über eine Verdopplung der Produktionsrate nachgedacht.

Für Entwickler bleibt Royalty- und Streaming-Kapital attraktiv, weil klassische Eigenkapitalfinanzierungen trotz hoher Goldpreise teuer sein können. Wenn Goldaktien am Kapitalmarkt nicht im gleichen Maß steigen wie der Goldpreis, wird die Ausgabe neuer Aktien für Projektgesellschaften besonders verwässernd.

Royalty-Finanzierungen können dann neben Fremdkapital und Mezzanine-Kapital eine Alternative darstellen. Für Gold Royalty entsteht daraus ein Zugang zu Deals, die nicht nur bestehende Einnahmen kaufen, sondern neue Royalty-Rechte direkt beim Aufbau einer Mine schaffen.

Drei große nordamerikanische Minen als Fundament

Die Zahl von mehr als 250 Royalties zieht Aufmerksamkeit auf sich. Noch wichtiger ist jedoch die Qualität einzelner Kernbeteiligungen.

Gold Royalty verfügt nach eigenen Angaben über Royalties auf drei der fünf größten produzierenden Einzelgoldminen Nordamerikas:

  • Canadian Malartic
  • Côté
  • Ren, die Untertage-Erweiterung von Goldstrike

Für ein noch vergleichsweise kleines Royalty-Unternehmen sind solche Beteiligungen von besonderer Bedeutung. Große, produzierende Assets können die Basis für verlässlichere Einnahmen bilden, während das restliche Portfolio zusätzliche Diversifikation und langfristige Optionen liefert.

Das ist der Punkt, an dem die Geschichte vom reinen Wachstumsnarrativ zur Substanzfrage wird: Nicht nur die Zahl der Royalties hat sich seit dem IPO massiv erhöht. Das Portfolio enthält heute auch Royalties auf großen, etablierten Minen, die beim Börsengang noch nicht zum Bestand gehörten.

Der Produktionspfad bis 2030: Wachstum, das messbar werden soll

Royalty-Modelle leben letztlich nicht von der Anzahl der Verträge, sondern von den Unzen und Umsätzen, die diese Verträge hervorbringen.

Für 2025 meldete Gold Royalty etwas mehr als 5.000 zurechenbare Goldäquivalent-Unzen aus seinen Royalties. Für 2026 erwartet das Unternehmen 7.500 bis 9.300 Goldäquivalent-Unzen. Der Mittelpunkt dieser Prognosespanne entspräche einem Anstieg um rund 63 Prozent gegenüber 2025.

Der Blick weiter nach vorn ist noch ambitionierter:

  • 2025: etwas mehr als 5.000 Goldäquivalent-Unzen
  • 2026: erwartete 7.500 bis 9.300 Goldäquivalent-Unzen
  • 2030: Zielgröße von rund 28.000 Goldäquivalent-Unzen

Ausgehend vom Niveau 2025 würde das bis 2030 einem Zuwachs von rund 500 Prozent entsprechen.

Wichtig: Das ist eine Unternehmensprognose, keine gesicherte Entwicklung. Damit der Plan aufgeht, müssen die zugrunde liegenden Minen planmäßig die kommerzielle Produktion erreichen, erfolgreich hochfahren und ihre Förderziele erfüllen. Doch erste Anzeichen des Wachstums waren bereits sichtbar: Für das erste Quartal 2026 verwies das Management auf einen Umsatzanstieg von 162 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025.

Das Wachstum soll also nicht erst irgendwann in ferner Zukunft beginnen. Es soll sich mit dem Produktionshochlauf großer Minen bereits in den laufenden Zahlen entfalten.

Skalierung mit flachen Kosten: Der operative Hebel

Jetzt wird es besonders interessant.

Gold Royalty beschäftigt nach eigenen Angaben 14 Mitarbeiter mit zusammen mehr als 400 Jahren Branchenerfahrung. Die allgemeine Verwaltungskostenbasis liegt bei etwa 7 bis 8 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Steigt die Zahl der Goldäquivalent-Unzen, sollen diese Kosten nicht annähernd im gleichen Verhältnis zunehmen.

Genau darin liegt der operative Hebel eines Royalty-Unternehmens:

  • Mehr Produktion aus den beteiligten Minen kann höhere Royalty-Einnahmen bedeuten.
  • Gold Royalty muss dafür keine eigene Minenbelegschaft proportional ausbauen.
  • Höhere Umsätze können daher überproportional in Free Cashflow und Ergebnis fließen.

Quelle: eigene Erstellung des Autors

Das Unternehmen gab an, seit dem Vorjahr positiven Free Cashflow zu generieren. Sollte sich der prognostizierte Produktionspfad materialisieren und die Kostenbasis weitgehend stabil bleiben, könnte dieser Mechanismus in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.

Tether, institutionelles Kapital und ein verändertes Aktionariat

Ein weiterer Punkt, der Aufmerksamkeit erzeugt, ist die Aktionärsstruktur.

Management und der frühere Mutterkonzern GoldMining halten zusammen laut Unternehmensangaben rund 20 Prozent der Aktien. Dazu kommen mehrere institutionelle Investoren:

  • Tether hält etwas mehr als 13 Prozent.
  • Queens Road Capital hält rund 9 Prozent.
  • Taurus Funds hält rund 3 Prozent.
  • BlackRock, T. Rowe Price und VanEck zählen ebenfalls zu den institutionellen Aktionären.

Tether ist vor allem als Emittent eines Stablecoins bekannt und hält einen Anteil von über 13 Prozent an Gold Royalty. Diese Beteiligung ist ungewöhnlich und macht die Gesellschaft für viele Marktteilnehmer zusätzlich bemerkenswert.

Entscheidend ist jedoch der größere Trend: Aus einer Story mit starkem Privatanlegerfokus zum IPO ist nach Angaben des Managements ein mehrheitlich institutionell gehaltenes Unternehmen geworden.

Quelle: eigene Erstellung des Autors

Das allein entscheidet nicht über die operative Entwicklung und ersetzt keine eigene Analyse. Aber es kann die Wahrnehmung verändern, sobald Wachstum, Cashflow und Asset-Qualität in den Finanzkennzahlen sichtbar zusammenlaufen.

200 Millionen US-Dollar Feuerkraft – aber keine Jagd um jeden Preis

Mehr Kapital bedeutet nicht automatisch bessere Deals. Gerade im Royalty-Sektor entscheidet die Disziplin beim Kapitaleinsatz darüber, ob Wachstum Wert schafft oder nur Größe produziert.

Gold Royalty beziffert seine verfügbare Finanzierungskapazität auf rund 200 Millionen US-Dollar. Davon entfallen 150 Millionen US-Dollar auf eine revolvierende Kreditlinie; weitere rund 50 Millionen US-Dollar ergeben sich pro forma aus Barmitteln und werthaltigen Warrants. Gleichzeitig weist das Unternehmen keine ausstehenden Schulden aus.

Die Botschaft des Managements ist klar: Die Kreditlinie soll nicht um ihrer selbst willen gezogen werden.

Bei Zukäufen stehen vor allem Royalties im Fokus, die bereits Cashflow generieren oder kurz davorstehen. Frühphasige Royalties will Gold Royalty möglichst weiter selbst und kostengünstig über den Generator aufbauen, statt dafür teures Treasury-Kapital einzusetzen.

Jede potenzielle Transaktion muss dabei zwei Prüfungen bestehen:

  • Sie soll den Cashflow je Aktie steigern.
  • Sie soll den Nettoinventarwert je Aktie steigern.

Nach Angaben des Managements prüfte Gold Royalty seit dem IPO mehr als 500 Möglichkeiten, gab für etwa 50 Angebote ab und setzte letztlich zehn Transaktionen um – einschließlich der drei Zusammenschlüsse im Jahr 2021.

Diese Quote verrät viel über den Ansatz. Die Kapitalbasis ist vorhanden. Doch eingesetzt werden soll sie nur dort, wo zweistellige Renditen und ein klarer Mehrwert je Aktie realistisch erscheinen.

Die Katalysatoren für 2026: Hier wird aus Potenzial Realität

Gold Royalty steht an einem Punkt, an dem das Unternehmen nicht mehr nur über eine lange Pipeline sprechen muss. Die wichtigsten Treiber sollen Schritt für Schritt in der Produktion ankommen.

Die zentralen Katalysatoren sind klar:

  • die erwartete Steigerung der Goldäquivalent-Produktion um rund 63 Prozent im Jahr 2026, gemessen am Mittelpunkt der Prognosespanne
  • der Produktionshochlauf großer Minen im Portfolio
  • die Übersetzung steigender Umsätze in Cashflow bei weitgehend flachen Verwaltungskosten
  • mögliche selektive Akquisitionen mit hoher Rendite und Wertsteigerung je Aktie

Es ist diese Mischung, die Gold Royalty interessant macht: ein wachsendes Portfolio, ein Modell für organisch erzeugte Frühphasenoptionen, Beteiligungen an großen Produzenten, keine ausstehenden Schulden und eine Finanzierungskapazität für selektive Deals.

Natürlich bleiben Risiken. Minen können Verzögerungen erleben, Produktionsziele verfehlen oder Reserven langsamer erweitern als geplant. Auch der Goldpreis, die Finanzierungsmärkte und die Umsetzung durch die Betreiber beeinflussen die Entwicklung. Royalties reduzieren viele operative Risiken gegenüber einer eigenen Mine, sie eliminieren sie aber nicht.

Fazit: Hier könnte der Markt noch deutlich hinter der Entwicklung zurückliegen

Gold Royalty (ISIN CA38071H1064 WKN A2QPLC) ist heute fundamental kaum noch mit dem Unternehmen zu vergleichen, das 2021 mit lediglich 18 Royalties an die Börse ging. Inzwischen umfasst das Portfolio mehr als 250 Royalties und Streams – und trotzdem notiert die Aktie weiterhin unter dem damaligen IPO-Preis von 5 US-Dollar. Genau diese Diskrepanz macht die aktuelle Bewertung aus unserer Sicht so spannend.

Denn während der Aktienkurs die operative Entwicklung bislang nur teilweise widerspiegelt, hat sich im Hintergrund enorm viel getan. Gold Royalty (ISIN CA38071H1064 WKN A2QPLC) meldete zuletzt deutlich steigende Erlöse, wachsende Goldäquivalent-Unzen, positives bereinigtes EBITDA und einen kräftigen Gewinnanstieg. Gleichzeitig ist die Bilanz schuldenfrei und das Unternehmen verfügt über erheblichen finanziellen Spielraum für weitere wertsteigernde Transaktionen.

Besonders explosiv könnte jedoch der operative Hebel werden. Von etwas mehr als 5.000 zurechenbaren GEOs im Jahr 2025 soll die Produktion nach Unternehmensplanung bis 2030 auf rund 28.000 GEOs steigen. Gleichzeitig soll die Verwaltungskostenbasis weitgehend stabil bleiben. Sollte dieser Pfad auch nur annähernd erreicht werden, könnten zusätzliche Royalty-Einnahmen überproportional in Free Cashflow und Ergebnis durchschlagen. Genau hier liegt das Potenzial für eine völlig neue Bewertungsdimension.

Hinzu kommt eine Aktionärsstruktur, die zunehmend institutionell geprägt ist. Tether hält mehr als 13 %, Queens Road Capital rund 9 %, Taurus Funds rund 3 %, und auch große Namen wie BlackRock, T. Rowe Price und VanEck sind vertreten. Nach Angaben des Managements hat sich Gold Royalty damit von einer ursprünglich stark auf Privatanleger ausgerichteten IPO-Story zu einem mehrheitlich institutionell gehaltenen Unternehmen entwickelt.

Für uns verdichtet sich damit das Bild: Portfolio, Cashflow, Produktionsbasis und institutionelles Interesse sind deutlich stärker als noch zum Börsengang – die Bewertung scheint dieser Entwicklung bislang jedoch hinterherzulaufen. Sollte das Management die angekündigten Produktionssteigerungen liefern und den positiven Free Cashflow weiter ausbauen, könnte die heutige Unterbewertung zunehmend schwerer zu rechtfertigen sein.

Genau darin liegt die große Chance für spekulativ orientierte Anleger: Gold Royalty (ISIN CA38071H1064 WKN A2QPLC) könnte vor einer Neubewertung stehen, bei der der Markt erstmals beginnt, nicht mehr die Vergangenheit des Unternehmens zu bewerten, sondern dessen deutlich größere, profitablere und skalierbarere Zukunft. Sollte dieser Bewertungsrückstand geschlossen werden, könnte sich das aktuelle Kursniveau im Rückblick als ausgesprochen interessantes Einstiegsfenster erweisen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments – und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor.

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