Der deutsche Aktienmarkt startet mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche. Auch der EuroStoxx 50 notiert zum Handelsauftakt schwächer. Vorbörslich zeigen sich die US-Indizes überwiegend unter Druck, wobei der Nasdaq-100 vorbörslich tiefrot notiert. In Asien beendete der japanische Nikkei 225 den Handel mit einem deutlichen Abschlag.
Makroökonomischer Überblick
Für Gesprächsstoff sorgt vor allem die Entwicklung am Ölmarkt. Die Preise für Brent-Rohöl ziehen erneut deutlich an, nachdem Saudi-Arabien eine wichtige Ost-West-Pipeline nach Drohnenangriffen vorsorglich stillgelegt hat. Gleichzeitig bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus angespannt, nachdem eine politische Lösung des Konflikts weiterhin aussteht. Die Kombination aus eingeschränkten Transportkapazitäten und geopolitischer Unsicherheit erhöht die Sorgen vor möglichen Versorgungsengpässen und belastet die Risikobereitschaft an den Märkten.
Meistgehandelte Aktien im Überblick
Unter den meistbeachteten Einzelwerten steht AstraZeneca im Fokus. Die Aktie gerät unter Druck, nachdem die Brustkrebsstudie SERENA-4 die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Zwar hatten Marktteilnehmer das Risiko eines Rückschlags bereits eingepreist, dennoch sorgt das enttäuschende Studienergebnis für Zurückhaltung. Gleichzeitig richten Investoren ihren Blick auf die künftig wichtigeren CAMBRIA-Studien mit dem Wirkstoff Camizestrant, die für die weitere Entwicklung des Konzerns von zentraler Bedeutung sein dürften.
Ebenfalls im Fokus steht Apple. Die Aktie wird von Berichten über schwächere Vorbestellungen der neuen iPhone-Generation belastet. Während die Nachfrage in China bislang robuster erscheint, deuten erste Branchendaten auf eine verhaltene Entwicklung in anderen wichtigen Absatzmärkten hin. Gleichzeitig werden die ersten Rückmeldungen zum faltbaren iPhone Duo zwar positiv aufgenommen, doch die Unsicherheit über den kommerziellen Erfolg der neuen Gerätegeneration bleibt hoch. Anleger warten daher auf belastbare Verkaufsdaten, bevor sie eine nachhaltige Bewertung der Produktoffensive vornehmen.
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Die beliebtesten Titel
Turbos Open End¹
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Knock-Out Barriere | Hebel | Laufzeit |
| X-DAX® | Bull | UN65U8 | 33,84 | 22072,436521 Punkte | 7,46 | Open End |
| DAX® | Bull | UN6WGN | 20,16 | 23443,707411 Punkte | 12,52 | Open End |
| Nasdaq-100® | Bear | UN7Y12 | 36,62 | 33213,447466 Punkte | 6,96 | Open End |
| Gold | Bull | UR18JF | 25,38 | 4035,352335 USD | 14,50 | Open End |
| DAX® | Bear | UG3Q91 | 18,12 | 27246,149139 Punkte | 14,02 | Open End |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 14.09.2026; 09:00 Uhr;
Optionsscheine
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis (Strike) | Omega | Letzter Bewertungstag |
| Micron Technology Inc. | Call | UN87FZ | 1,99 | 1400,00 USD | 7,12 | 16.12.2026 |
| Nvidia Corp. | Call | UG2C6P | 0,25 | 285,00 USD | 10,21 | 13.01.2027 |
| Broadcom Inc. | Call | UN6HQR | 2,72 | 400,00 USD | 5,30 | 17.03.2027 |
| Nvidia Corp. | Put | UR1AN9 | 0,31 | 200,00 USD | 13,13 | 14.10.2026 |
| Apple Inc. | Put | UR2HF5 | 0,55 | 320,00 USD | 15,92 | 14.10.2026 |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 14.09.2026; 09:00 Uhr;
Faktor-Optionsscheine
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis (Strike) | Faktor | Laufzeit |
| Nasdaq-100® | Short | UN7CL9 | 3,92 | 34265,094983 Punkte | 6 | Open End |
| S&P 500® | Short | UG89H0 | 2,15 | 8933,258946 Punkte | 6 | Open End |
| ASML Holding N.V. | Long | UR02B1 | 8,96 | 986,268885 EUR | 3 | Open End |
| Siemens Energy AG | Long | UN2EZF | 7,33 | 96,238602 EUR | 3 | Open End |
| Sandisk Corp. | Long | UN48Z0 | 19,70 | 1089,766347 USD | 3 | Open End |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 14.09.2026; 09:00 Uhr;
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¹Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbozertifikaten. Turbozertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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