shareribs.com - Hohe Wochenverluste - Ölpreise geben weiter ab, US-Förderung klettert weiter 18.10.2024, 16:32 Uhr von shareribs

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shareribs.com - London 18.10.2024 - Die Ölpreise haben am Freitag leicht nachgegeben und steuern auf den größten Wochenverlust seit sechs Wochen zu. In den USA ist die Produktion erneut gestiegen.

Wie die Energy Information Administration am Donnerstag mitteilte, sind die Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche um 2,2 Millionen auf 420,5 Millionen Barrel gesunken. Damit liegen die Lagerbestände um fünf Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. Die Benzinvorräte gingen um 2,2 Millionen Barrel zurück und liegen damit vier Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. Die Destillatbestände gingen um 3,5 Millionen Barrel zurück und liegen zehn Prozent unter dem Fünfjahresschnitt.

Die strategischen Rohölbestände stiegen in der vergangenen Woche um 1,0 Mio. Barrel auf 383,9 Mio. Barrel.

Die US-Raffinerien setzten täglich 15,8 Millionen Barrel Rohöl durch, 165.000 Barrel/Tag mehr als in der Vorwoche. Die Raffinerieauslastung stieg auf 87,7 Prozent. Die Benzinproduktion sank auf 9,3 Mio. Barrel/Tag und die Destillatproduktion auf 4,8 Mio. Barrel/Tag.

Die Rohölförderung in den USA stieg um 100.000 Barrel/Tag auf 13,5 Millionen Barrel/Tag. Die Rohölimporte sanken um 710.000 auf 5,529 Mio. Barrel/Tag, die Exporte stiegen um 329.000 auf 4,123 Mio. Barrel/Tag.

Die Ölpreise standen am Freitag unter dem Eindruck der jüngsten chinesischen Konjunkturdaten. Im dritten Quartal wuchs die chinesische Wirtschaft um 4,6 Prozent. Dies lag zwar leicht über den Erwartungen, das Ziel für das Gesamtjahr dürfte damit aber nur noch schwer zu erreichen sein. Im September wuchs die chinesische Industrieproduktion mit 5,4 Prozent stärker als erwartet.

Aus den USA kamen unterdessen wieder stärkere Konjunkturdaten. Der wichtige Philly-Fed-Index stieg im Oktober von 1,7 auf 10,3 Punkte. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im September um 0,4 Prozent. Gleichzeitig sank die Industrieproduktion im September um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Im Wochenverlauf haben die OPEC und die Internationale Energieagentur ihre Nachfrageprognosen für Rohöl nach unten korrigiert.

Rohöl der Sorte Brent verliert 1,1 Prozent auf 73,67 USD/Barrel, Rohöl der Sorte WTI verliert 1,2 Prozent auf 69,86 USD/Barrel.
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