shareribs.com - Ölpreise fester - OPEC+ dürfte Produktionskürzungen beibehalten 21.11.2024, 10:36 Uhr von shareribs
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| Name | Aktuell | Diff. | Börse | |
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| Öl (Brent) | 78,58 USD | +3,82 % | ARIVA Indikation Rohstoffe |
Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche um eine halbe Million Barrel auf 430,3 Millionen Barrel gestiegen. Damit liegen die Lagerbestände um vier Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. Die Benzinvorräte stiegen um 2,1 Millionen Barrel, während die Destillatbestände um 0,1 Millionen Barrel zurückgingen.
Die strategischen Rohölbestände stiegen in der vergangenen Woche um 1,4 Millionen Barrel auf 389,2 Millionen Barrel.
Weiterhin wurde gemeldet, dass die US-Raffinerien täglich 16,2 Mio. Barrel Rohöl durchsetzen, 281.000 Barrel/Tag weniger als in der Vorwoche. Die Raffinerieauslastung lag bei 90,2 Prozent, wobei die Benzinproduktion auf 9,3 Mio. Barrel/Tag und die Destillatproduktion auf 4,8 Mio. Barrel/Tag zurückging.
Die Rohölförderung sank um 200.000 Barrel/Tag auf 13,2 Mio. Barrel/Tag, die Exporte stiegen um 938.000 Barrel/Tag auf 4,378 Mio. Barrel/Tag, die Importe stiegen um 1,175 Mio. Barrel/Tag auf 7,684 Mio. Barrel/Tag.
Im Durchschnitt der letzten vier Wochen lag die Nachfrage nach Mineralölprodukten bei 20,7 Mio. Barrel/Tag und damit um 1,2 Prozent höher. Die Nachfrage nach Benzin lag um 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Nachfrage nach Flugbenzin ging um 1,3 Prozent zurück.
Nachfrageschwäche bremst OPEC
Die OPEC+-Staaten planen bisher, einen Teil ihrer Förderkürzungen ab Januar zurückzunehmen. So sollen bis Ende 2025 rund 2,2 Millionen Barrel/Tag mehr gefördert werden als derzeit. Aktuell wird jedoch davon ausgegangen, dass die Planungen erneut verschoben werden. Analysten zufolge sei es angesichts der schwächelnden Nachfrage schwierig, das Angebot zu erhöhen, gleichzeitig könne es aber auch nicht weiter gesenkt werden, da einige Staaten ihre Produktion erhöhen wollen. Das nächste Treffen der OPEC+-Mitglieder ist für den 1. Dezember geplant.
Rohöl der Sorte Brent verteuert sich um 1,0 Prozent auf 73,56 USD/Barrel, Rohöl der Sorte WTI kann sich um 1,1 Prozent auf 69,49 USD/Barrel verbessern.
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