shareribs.com - Ölpreise nach Korrektur fester - EIA meldet Bestandsplus 06.03.2025, 09:21 Uhr von shareribs
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| Name | Aktuell | Diff. | Börse | |
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| Öl (Brent) | 76,89 USD | -2,14 % | ARIVA Indikation Rohstoffe |
Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 3,6 Millionen Barrel auf 433,8 Millionen Barrel gestiegen. Damit liegen die Lagerbestände rund vier Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. Die Benzinvorräte gingen um 1,4 Millionen Barrel zurück, die Destillatbestände sanken um 1,3 Millionen Barrel und liegen damit sechs Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Die strategischen Rohölbestände blieben unverändert bei 395,3 Millionen Barrel.
Die US-Raffinerien setzten täglich 15,4 Millionen Barrel Rohöl um, 346.000 Barrel weniger als in der Vorwoche. Die Raffinerieauslastung sank auf 85,9 Prozent. Die Benzinproduktion stieg auf 9,6 Mio. Barrel/Tag, die Destillatproduktion sank auf 4,6 Mio. Barrel/Tag.
Die Rohölförderung stagnierte bei 13,5 Millionen Barrel/Tag. Die Rohölimporte sanken um 106.000 auf 5,813 Mio. Barrel/Tag, die Exporte um 52.000 auf 4,136 Mio. Barrel/Tag.
Die Nachfrage nach Mineralölprodukten lag im Durchschnitt der letzten vier Wochen bei 20,2 Millionen Barrel/Tag, 3,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Benzin stieg um 0,9 Prozent auf 8,5 Millionen Barrel/Tag, die Nachfrage nach Flugbenzin um 1,3 Prozent.
Ölpreise auf Dreijahrestief
Die Ölpreise sind im gestrigen Handelsverlauf deutlich unter Druck geraten. Brent-Rohöl sackte um mehr als sechs Prozent nach unten und notiert wieder unter der Marke von 70 USD. Die Preise für Rohöl der Sorte Brent waren damit zeitweise so niedrig wie seit Dezember 2021 nicht mehr.
Bei IG hieß es, die Preise könnten sich vorübergehend erholen. Insgesamt sei die Marktdynamik bei Angebot und Nachfrage aber ungünstig.
Auslöser für die Korrektur waren die angekündigten Produktionssteigerungen der OPEC+ Staaten. Hinzu kommt die Zollpolitik der US-Regierung, die den Welthandel und damit die Nachfrage erheblich beeinträchtigen könnte.
Das erratische Agieren Trumps setzte auch den US-Dollar unter Druck. Der Dollar-Index fiel um 1,4 Prozent auf 104,21 USD.
Brent-Rohöl steigt aktuell um 0,6 Prozent auf 69,75 USD/Barrel, WTI-Rohöl kann 0,7 Prozent auf 66,75 USD/Barrel hinzugewinnen.
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