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Produktionseinschränkungen bei VW: Schwächelnde Nachfrage beeinflusst Emden-Werk 27.06.2023, 12:49 Uhr von BörsenNEWS.de

Produktionseinschränkungen bei VW: Schwächelnde Nachfrage beeinflusst Emden-Werk
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Volkswagen hat seit geraumer Zeit mit einer schwachen Performance im Bereich der E-Mobilität auf dem chinesischen Markt zu kämpfen. Angesichts der Bedeutung dieses Marktes, in dem VW zu Spitzenzeiten über 40 Prozent seines Absatzes erzielte, ist eine stabile Geschäftsentwicklung in Europa und Nordamerika von besonderer Bedeutung. Allerdings zeigt auch dort die Nachfrage – zumindest teilweise – eine Schwäche auf.

Produktionskürzungen und Verschiebung der ID.7-Produktionsstartfeier

Der Autobauer Volkswagen hat sich Mitte Juni ehrgeizige Ziele gesetzt: Durch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen soll die Volumenmarke VW ihren Gewinn innerhalb von drei Jahren um zehn Milliarden Euro erhöhen und die Rendite nahezu verdoppeln. Doch kaum wurden diese Ziele öffentlich bekannt gegeben, erleidet Markenchef Thomas Schäfer (53) bereits den ersten Rückschlag: Aufgrund eines deutlich schlechteren Verkaufs der E-Modelle als erwartet, wird Volkswagen laut dem Betriebsrat vorübergehend die Produktion in seinem Werk in Emden reduzieren. Auch wird die offizielle Feier zur Start der Produktion des ID.7 verschoben.

Spätschicht wird gestrichen

Wie Betriebsratschef Manfred Wulff den Bericht der „Nordwest-Zeitung“ bestätigte, wird die Spätschicht bei der Fertigung des Kompakt-SUV ID.4 und bei den ersten Modellen der neuen Elektro-Limousine ID.7 in den kommenden beiden Wochen bis zu den Werkferien gestrichen. Zusätzlich sollen die dreiwöchigen Werkferien für die Beschäftigten im E-Segment um eine Woche verlängert werden. Ab August werden zudem 300 der derzeit 1500 Leiharbeiter in Emden nicht weiterbeschäftigt. Die Produktion von Verbrennungsmotoren, wie beim Passat, ist von den Produktionskürzungen nicht betroffen.

Optimismus für die Zukunft: Volkswagen erwartet volle Auslastung mit dem ID.7 ab Ende des Jahres

Der Grund für die reduzierten Produktionszahlen liegt in einer geringeren Nachfrage als zuvor prognostiziert. Der Betriebsrat berichtet von fast 30 Prozent weniger als den ursprünglich geplanten Zahlen. Betriebsratschef Manfred Wulff zufolge herrscht in der Belegschaft eine gewisse Ernüchterung. „Die Zurückhaltung der Kunden macht sich in der Elektrowelt stark bemerkbar.“ Der Konzern ist jedoch zuversichtlich, dass das Werk ab Ende des Jahres mit dem ID.7 wieder voll ausgelastet sein wird. Die Chancen dafür dürften sich mit der Einführung des ID.7-Kombis im nächsten Jahr erhöhen.

Börsennews-Redaktion intern / pr

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